Medizin

Kritische Ärzte: Gebärmutter-OPs oft überflüssig

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Mo, 11. Januar 2010 um 08:08 Uhr

Gesundheit & Ernährung

Die Entfernung der Gebärmutter zählt mittlerweile zu einem der häufigsten Eingriffe. In einigen Fällen ist sie auch angebracht. Doch oft wird die Operation vorschnell durchgeführt.

150 000 Gebärmutterentfernungen gibt es pro Jahr in Deutschland. In den USA sind es sogar 500 000 jährlich. Kaum ein anderer Eingriff ist weltweit so häufig. Kritische Frauen und Ärzte schlagen Alarm: Ihrer Ansicht nach sind bis zu 80 Prozent dieser Operationen überflüssig.

Eine Schweizer Studie zeigt, dass männliche Gynäkologen doppelt so häufig zu einer Gebärmutterentfernung raten wie Ärztinnen. Und: Je besser Patientinnen aufgeklärt sind, desto seltener wird ihre Gebärmutter entfernt.

Natürlich kann die Frau nach der Gebärmutterentfernung keine Kinder mehr bekommen. Aber auch wenn die Familienplanung abgeschlossen oder die Frau schon älter ist, sollte der Eingriff nicht vorschnell vorgenommen werden.

"Die Gebärmutter ist nicht nur für Schwangerschaften wichtig, sondern auch für die weibliche Identität. Viele ...

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