Polit-Trutzburgen wurden gestürmt

unserer Redaktion und ihren närrischen Mitarbeitern

Von unserer Redaktion & ihren närrischen Mitarbeitern

Fr, 13. Februar 2015

Gottenheim

Dem Ansturm der Narren hielten am "Schmutzigen Dunschdig" die Rathäuser zwischen Tuniberg und Kaiserstuhl nicht lange stand.

BREISGAU. Alle Macht den Narren: Reihenweise fielen am Schmutzigen Dunschdig die Rathäuser in die Hände der Narren. Die örtlichen Zünfte und Cliquen befreiten zuerst die Kindergarten- und Schulkinder und zogen dann mit ihnen los, um die Kommunalbediensteten aus ihrem Büroschlaf zu wecken und ihren Chefs, den Bürgermeistern, die Schlüssel zu entreißen.

In March glich das Rathaus in Hugstetten einer Festung, war doch der Zugang mit Bauzäunen verbarrikadiert. Bürgermeister Josef Hügele bot sogar seinen frisch gewählten Nachfolger Helmut Mursa zur Verstärkung der Verteidigerschar seiner Ratshausmannschaft auf. Die Narren, angeführt vom Vorstand der Marchwaldgeister, Martin Ketterer, stürmten dann doch die Trutzburg, nachdem sie Hügele noch kräftig gescholten hatte, "ihr armselige Gschtalte, könnt die Gmei’ nie verwalte!" Dafür musste er nun Buße tun und sich närrischen Spielchen stellen, im Wettstreit mit seinem Nachfolger Mursa. Nach vier Prüfungen, wie dem Entzünden möglichst vieler Teelichter mit nur ...

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