Die Senioren stimmen sich im Pfarrsaal auf die Fasnet ein

Christiane Seifried

Von Christiane Seifried

Fr, 14. Februar 2020

Grafenhausen

Lustige Lieder und Sketche bereichern Veranstaltung in Grafenhausen / Das Jugendballett würzt den Nachmittag mit einem flotten Tanz.

GRAFENHAUSEN. Einen sorgenfreien und vergnüglichen Nachmittag in geselliger Runde erlebte die muntere Besucherschar bei der Seniorenfasnet im närrisch geschmückten Pfarrsaal in Grafenhausen. Gemeinsam gesungene Lieder, flotte Tänze und lustige Sketche sorgten für kurzweilige Unterhaltung, daneben kam die gute Bewirtung durch die Grafhuser Landfrauen bei den älteren Mitbürgern bestens an.

Darüber, dass trotz des nasskalten Wetters doch so viele Besucher den Weg in den närrisch geschmückten Pfarrkeller gefunden hatten, freute sich der Vorsitzende des Seniorenwerks, Peter Kunzelmann. Er zollte den Grafhuser Landfrauen, die einmal mehr sowohl für die Bewirtung, als auch das Unterhaltungsprogramm verantwortlich zeichneten, seinen Respekt. Und weil ein Seniorennachmittag ohne musikalische Begleitung gar nicht denkbar wäre, schloss er auch Musikus Hansjörg Dörflinger in seine Dankesworte mit ein. Dieser bot zum Auftakt mit seinem Akkordeon gleich einen Part zum Mitsingen an, später durfte an den Tischen auch einträchtig mitgeklatscht und geschunkelt werden. Während es sich die munteren Senioren bei Kaffee und vielen leckeren, selbstgebackenen Kuchen und Torten gut gehen ließen, gaben verschiedene Landfrauen-Originale auf der Narrenbühne ihre Talente zum Besten. So machte Sabine Stritt deutlich, dass Menschen über 60 Jahre eigentlich wenig Zeit haben und unbedingt einen Terminplaner brauchen, Omas und Opas wegen der vielen Fragen ihrer lieben Enkel schon längst ein Loch im Bauch haben müssten und bei zunehmendem Alter der Rentner die Apotheke immer öfter besucht werden muss. Viel Beifall verbuchten Ruth Kaiser, Birgit Matt, Christa Morath sowie Hilda und Andrea Isele für ihren Auftritt als "alte Schachteln", die zur bekannten Melodie aus dem TV-Film "Der dritte Mann" auf der Bühne gymnastische Übungen vollführten. Als singende "Beeri-Wieber vom Wald" wussten Dorothea Nüssle, Berta Stritt, Helga Jäger und Carola Maier über allerlei Dorftratsch bestens Bescheid, wobei die Zuhörer jeweils den Refrain mitsangen.

Ein weiterer Höhepunkt der Seniorenfasnet folgte mit dem flotten Tanz des Jugendballetts, das mit seinen Tanzlehrerinnen Nicole Hösl und Nadja Robold der Seniorenschar im Pfarrkeller einen willkommenen Besuch abstattete. Ob der mitreißenden Tanzdarbietung der neun Mädels zeigte sich das Publikum derart begeistert, dass ihr Auftritt gleich nochmals wiederholt wurde.