Grenzach findet in die Erfolgsspur

bz, zok

Von BZ-Redaktion & Matthias Konzok

Di, 17. Mai 2022

Tennis

Die Tennisteams des TC 1923 feiern in der Oberliga ihre ersten Saisonsiege / Schopfheimer Talent Hasas überzeugt bei Debüt.

(BZ/zok). Der Auftakt in die Tennis-Saison war für den TC 1923 Grenzach mit zwei Niederlagen suboptimal verlaufen. Nun gelang den beiden Oberliga-Teams am zweiten Spieltag jedoch der erste Saisonsieg.

TC 1923 Grenzach – TC BW Donaueschingen 7:2. Die Grenzacherinnen konnten ihre Startniederlage beim TC Markdorf (2:7) umgehend korrigieren. Zwar waren die Gäste aus Donaueschingen gegenüber ihrer Auftaktniederlage (3:6 in Radolfzell) nominell schwächer aufgestellt, doch kann auch der TC 1923 weiterhin nicht seine beste Formation aufbieten. Zum Heimauftakt fehlte neben der verletzten Rieke Wendt auch Aurora Zurmühle. Immerhin konnte die als Stammspielerin eingeplante Lizanne Mordig ihr Saisondebüt geben.

Mordig hatte mit einem glatten Zwei-Satz-Erfolg ihren Anteil daran, dass Grenzach den Gesamtsieg schon in den Einzeln (5:1) perfekt machte. Unter anderem besiegte Jessica Crivelletto im umkämpften Top-Duell ihre Schweizer Landsfrau Dominique Meyer (6:1, 4:6, 10:4), Frieda Sutter behielt gegen die Ex-Tiengenerin Carolin Sure die Oberhand (6:3, 6:3).

Kompakt: Crivelletto – Meyer 6:1, 4:6, 10:4; L. Sutter – Maksimovic 1:6, 0:6; F. Sutter – Sure 6:3, 6:3; Mordig – Bühler 6:0, 6:4; Oschem – Jäggle 6:0, 6:1; Hupfer – Schmider 6:1, 7:5; Crivelletto/F. Sutter – Meyer/Maksimovic 4:6, 3:6; L. Sutter/Mordig – Sure/ Bühler 6:1, 6:0; Oschem/Hupfer – Jäggle/ Schmider 6:1, 6:2.


TC Singen – TC 1923 Grenzach II 2:7. Der Bedeutung des Duells mit Singen war sich die Grenzacher Männer-Reserve bewusst. Für Teamkapitän Moritz Schmidt war klar: "Wenn wir die Klasse halten wollen, müssen wir gewinnen." Dementsprechend hatten die Gäste ein "gutes Team" aufgestellt, mit zwei Schweizern – Dario Huber und Martin Poplawski – an den vordersten Positionen.

Bei der 1:8-Auftaktniederlage in Überlingen hatte der TC 1923 dreimal im Match-Tiebreak verloren, in den engen Duellen "lief für uns alles sehr unglücklich", sagte Schmidt. In Singen wandte sich das Blatt, für die Grenzacher "lief alles recht gut". Bei ihren fünf Einzelsiegen blieben sie ohne Satzverlust und gewannen die Durchgänge oft klar. Doch "es war gar nicht so deutlich", fand Schmidt. So lieferte sich Poplawski mit Oliver Thiel ein umkämpftes Duell, das weitaus enger verlief, als es das Resultat von 6:2, 6:2 vermuten lässt. Das Spitzen-Einzel verlor Huber zwar 4:6, 4:6, "aber er hat sehr gut gespielt", sein Kontrahent Rene Schulte "ist ein Top-Spieler", so Schmidt.

Zu seinem Oberliga-Debüt kam Nachwuchstalent Arian Hasas. Der 13 Jahre alte Schopfheimer gewann sein Einzel gegen den Schweizer Ragul Paranitharan 6:4, 6:2. "Arian ist sehr selbstbewusst, war gar nicht so nervös und hat auch ein sehr gutes Doppel gespielt", verteilte Schmidt ein Extralob an den Debütanten.

Kompakt: Schulte – Huber 6:4, 6:4; Thiel – Poplawski 2:6, 2:6; Özdemir – Beck 3:6, 4:6; Wäschle – Schmidt 1:6, 1:6; Schöllhorn – Kummle 0:6, 1:6; Paranitharan – Hasas 2:6, 4:6; Thiel/Schöllhorn – Huber/Beck 1:6, 0:6; Schulte/Paranitharan – Poplawski/ Schmidt (w.o.) 7:5, 1:0; Özdemir/Wäschle – Kummle/Hasas 3:6, 6:0, 2:10.