"Grenze der Wirtschaftlichkeit ist fast erreicht"

Katja Mielcarek

Von Katja Mielcarek

Sa, 08. Januar 2011

Bad Säckingen

BZ-INTERVIEW mit Nicolaus Römer und Stefan Vogt, den beiden Vorständen der Schluchseewerk AG, und Pressesprecher Peter Steinbeck zum Projekt Atdorf .

LAUFENBURG. Mit dem positiven Raumordnungsbeschluss für das geplante Pumpspeicherwerk Atdorf hat die Schluchseewerk AG einen Teilerfolg errungen. Im Gespräch mit den BZ-Redakteuren Axel Kremp, Michael Krug und Katja Mielcarek zogen die Vorstände Nicolaus Römer und Stefan Vogt sowie Pressesprecher Peter Steinbeck ein erstes Fazit.

BZ: Wie bewerten Sie den positiven Raumordnungsbeschluss?
Nicolaus Römer: Die Deutlichkeit des Raumordnungsbeschlusses in der Frage der energiewirtschaftlichen Notwendigkeit des Pumpspeicherwerks Atdorf ist für uns ein echter Meilenstein. Wichtig war auch die Aussage, dass unser Projekt raumverträglich mit der A 98 ist, da von drei möglichen Trassen weiterhin zwei verwirklicht werden können.
Peter Steinbeck: Und auch in der Standortfrage ist uns bestätigt worden, dass von den von uns untersuchten Alternativen Atdorf die beste ist.
BZ: Aber im Planfeststellungsverfahren könnten Sie verpflichtet werden, weitere Standorte genauer zu untersuchen.
Römer: Das ist richtig. Aber wir haben uns mit allen bisher genannten Alternativen intensiv auseinandergesetzt. Sie sind entweder energiewirtschaftlich deutlich schlechter oder sie greifen zu stark in touristische Strukturen oder in naturschutzrechtliche Belange ein.
BZ: Was spricht gegen den Schluwe-See, bei dem ein abgetrennter Teil des Schluchsees als Ober- und der Rhein als Unterbecken dienen würde?
Steinbeck: Der Schluwe-See ist aus technischen Gründen nicht machbar. Wir haben das auch dem Initiator mitgeteilt und ihm ein Gespräch dazu angeboten. Das hat er aber abgelehnt.
BZ: Die bisherige Bauphase ist nicht reibungslos verlaufen ...
Römer: Der Sondierstollen heißt ja nicht umsonst Sondier-Stollen. Er wird angelegt, um die geologischen Verhältnisse zu sondieren. Es war von vornherein klar, dass wir auf Bergwasser treffen werden. Jetzt geht es darum, für die Kaverne einen Standort mit möglichst wenig wasserführenden Schichten zu ...

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