Volleyball 2. Bundesliga

Guter Start hilft FT 1844-Affenbande gegen Karlsruhe nicht

Toni Nachbar

Von Toni Nachbar

Sa, 21. September 2019 um 23:20 Uhr

Volleyball

Die Zweitliga-Volleyballer der FT 1844 Freiburg erlebten zum Saisonstart eine Enttäuschung. Das Derby gegen den SSC Karlsruhe ging trotz 1:0-Satzführung mit 1:3 verloren.

Dabei hatten 550 erwartungsvoll gestimmte Zuschauer in der Burdahalle zunächst ihren Spaß. Den ersten Satz entschied die Affenbande mit 25:20 am Ende deutlich für sich. Die Freiburger lagen den gesamten Satz in Führung, zogen wegen zahlreicher Karlsruher Fehler gleich auf 8:3 davon. Beim Stande von 16:11 kam ein Riss ins Freiburger Spiel, die nun stärker agierenden Karlsruher konnten zum 16:16 ausgleichen. Doch in der Schlussphase des ersten Satzes wurden die Freiburger Giovanni Böwer und vor allem Paul Botho zu entscheidenden Akteuren. Dank ihrer Punkte holte die FT die 1:0-Satzführung.

Der Trend, der sich Mitte des ersten Satzes andeutete, setzte sich im zweiten stetig fort: Die Karlsruher begingen immer weniger Fehler, während die Freiburger Defensivarbeit nicht mehr so gut funktionierte. Der SSC gewann folgerichtig 25:18 und schaffte den Satzausgleich.

Verlust des engen dritten Satzes raubt Moral

Im dritten Satz half den Freiburgern der bessere Start nicht mehr. Die Affenbande verspielte rasch eine 6:2-Führung und rannte fortan den konstant spielenden Karlsruhern hinterher. Doch die Aufholjagd blieb erfolglos, der SSC gewann den Satz knapp mit 25:23.

Trotz energischer Gegenwehr gelang der FT im vierten Satz die Wende nicht mehr. Der Freiburger Trainer Jakob Schönhagen ließ nichts unversucht, brachte Tom Kaufhold und Dominic Salomon, doch die inzwischen deutlich überlegenen Karlsruher gewannen den Satz souverän. So stand am Ende eine 1:3-Niederlage zu Buche (25:20, 18:25, 23:25, 15:25), und Karlsruhe bucht zum Saisonauftakt gleich mal drei Tabellenpunkte.