Hand in Hand wohlfühlen in Bad Säckingen

Vanessa Dai

Von Vanessa Dai

Di, 15. Oktober 2019

Bad Säckingen

Bei einem Rundgang mit interessierten Bürgern informiert Bürgermeisterkandidat Alexander Guhl über Aufgaben und Probleme.

BAD SÄCKINGEN. Im Rahmen des Bürgermeisterwahlkampfes in Bad Säckingen hat der amtierende Bürgermeister Alexander Guhl am Sonntag zu einem Spaziergang durch die Trompeterstadt eingeladen. 40 interessierte Bürger haben den Bürgermeisterkandidaten bei seinem Rundgang begleitet.

Die Stadt einmal durch die Augen des Bürgermeisters betrachten. Dies ermöglichte Bürgermeister Alexander Guhl im Rahmen des Wahlkampfes am Sonntag mehreren interessierten Bürgern der Trompeterstadt.

Während des Rundganges herrschte eine angenehme Atmosphäre, bei der der Kandidat kompetent über wichtige Themen informierte. Es gebe in den kommenden Jahren so einiges zu tun, berichtete Guhl. Die Stadt habe aber auch schon einiges geschafft. So wurden während des Rundganges durch die Trompeterstadt Themen wie die Digitalisierung der Verwaltung, die Energiewende, die grenzüberschreitende Zusammenarbeit, aber auch die zukünftigen städtebaulichen Projekte angesprochen.

Alexander Guhl machte während seines Rundganges auch kein Geheimnis um die Missstände der Stadt. So sei der öffentliche Personenverkehr zwischen den Ortsteilen Rippolingen und Harpolingen in die Trompeterstadt zu den Randzeiten noch immer nicht optimal. Auch könne die Sauberkeit der Stadt verbessert werden. "Hierzu braucht die Stadt aber auch vermehrt die Hilfe der Bürger", so der Bürgermeister. Man könne nicht alle Mülleimer der Stadt gleichzeitig leeren, geschweige denn den Überblick über die Nutzung aller öffentlichen Mülleimer behalten.

Die Stadt selbst soll eine positive Wohlfühlatmosphäre ausstrahlen, so der Bürgermeisterkandidat. Das erreiche man nur, wenn Hand in Hand zusammengearbeitet werde. Leider sei dies nicht immer so einfach.

Aufgrund der Grenzen der Zuständigkeiten einer Stadt gebe es hier einige Hürden. Diese machten sich unter anderem bei Eigentumsverhältnissen bemerkbar, die vermehrt Auswirkungen auf die städtische Planung haben. Nach Meinung der Fachwelt sei die Bad Säckinger Innenstadt zwar gut aufgestellt, doch stellten leer stehende Geschäfte, wie zum Beispiel das gegenüber des Kaufhauses May, "nicht gerade die Schokoladenseite der Stadt" dar, so der Bürgermeister. Man könne als Stadt nur an die Eigentümer appellieren.

Denn auch die derzeitige Schließung des Gasthauses Krone aufgrund zu hoher Pacht stelle für Alexander Guhl eine "sehr schlechte Entwicklung der innerstädtischen Gastronomielandschaft" dar.