HANDBALLTORE

voqa/tn

Von Quirin Laun & Toni Nachbar

Di, 03. März 2020

Südbadenliga

SÜDBADENLIGA MÄNNER

SG Köndringen-Teningen II – TV Oberkirch 30:37 (18:14). Trotz eines Vier-Tore-Vorsprungs musste die zweite Mannschaft der Teninger Spielgemeinschaft eine am Ende deutliche Niederlage hinnehmen und fällt somit auf den elften Platz zurück. Bis zur 40. Minute hielten die Gastgeber bravourös mit, bevor die viertplatzierten Gäste davonzogen. Christian Hefter war mit neun Treffern bester SG-Werfer.

SG Muggensturm/Kuppenheim – HSG Freiburg 27:18 (14:10). Erneute Niederlage für die HSG Freiburg von Trainer Maximilian Wachter. Dieser bilanzierte: "Es hört sich komisch an, aber ich bin mit 45 Minuten des Spiels sehr zufrieden. Aufgrund der zahlreichen Ausfälle hatten wir einmal mehr sechs A-Jugendspieler dabei und waren lange Zeit in Schlagdistanz. Am Ende ist das Ergebnis zu hoch ausgefallen."

TuS Steißlingen – TuS Oberhausen 32:27 (15:13). "Es war das erwartet schwere Spiel, das wir lange Zeit offen gestaltet haben. Die Hoffnung auf den Klassenerhalt motiviert weiterhin, das gewisse Quäntchen Glück hat am Ende auch gefehlt", sagte nach dem Spiel der Oberhausener Mannschaftskapitän Florian Stern. Dennoch bleibt er optimistisch: "Wir sind mit erhobenem Haupt heimgefahren und bereiten uns nun auf das enorm wichtige Spiel gegen Elgersweier am kommenden Wochenende vor."

SÜDBADENLIGA FRAUEN

SG Kappelwindeck/Steinbach - HSG Freiburg 2 30:28 (15:15). Eine knappe Niederlage musste das Reserveteam der HSG Freiburg hinnehmen. Über weite Strecken der Partie führte die Mannschaft von Trainerin Kathrin Disch, selbst fünf Minuten vor Schluss lagen ihre Spielerinnen noch mit zwei Toren vorne. Kurz vor Ende drehte das Heimteam jedoch die Begegnung und konnte somit zwei wichtige Punkte im Abstiegskampf feiern.

LANDESLIGA MÄNNER

HU Freiburg – HSG Mimmenhausen/Mühlhofen 29:27 (15:15). Es war zu erwarten, dass die gegen den Abstieg kämpfenden Gäste alles versuchen werden, um beim souveränen Tabellenführer aus Freiburg zu überraschen. Ein klarer Sieg blieb der HU tatsächlich verwehrt, die Freiburger brauchten am Ende 13 Tore von Moritz Schmidberger, um den Gegner vom Bodensee knapp zu bezwingen.

SG Schenkenzell/Schiltach – HG Müllheim Neuenburg 28:25 (13:12). Das Gästeteam um Trainer Stefan Weber leistete im Schwarzwald guten Widerstand und konnte das Spiel lange offen gestalten. Erst zwischen der 40. und 44. Minute gelang es Schenkenzell/Schiltach einen Vier-Tore-Vorsprung herauszuspielen, der bis Spielende verteidigt wurde. Für die HG erzielten Raphael Dinse (neun) und David Dinse (sechs) die meisten Tore.

SG Waldkirch/Denzlingen – TV Ehingen 22:29 (14:15). Ivan Mlinarevic, der Trainer der Elztäler, hatte nicht umsonst die Ehinger als so etwas wie die Mannschaft der Stunde bezeichnet. Gegen das Spitzenteam der Liga hielt seine Mannschaft auch dank dem überaus torgefährlichen Jan Disch (14 Treffer) eine Halbzeit lang durchaus mit. Erst nach der Pause drehten die Ehinger Leistungsträger Lukasz Stodtko und Filip Galic entscheidend auf und stellten die Weichen für einen am Ende ungefährdeten Gästesieg.

LANDESLIGA FRAUEN

SV Allensbach III – HSG Freiburg III 27:25 (15:15). Eine permanente Aufholjagd charakterisierte den Auftritt der Freiburgerinnen in der Allensbacher Riesenberg-Sporthalle. Doch jeweils acht Tore der HSG-Stützen Johanna Chaumet und Julia Söhne reichten nicht, um eine knappe Niederlage zu verhindern. Pech aus HSG-Sicht: Der kleine Freiburger Kader dezimierte sich während des Spiels noch, als die angeschlagene Carmen Martin ausfiel. Vor allem in der umkämpften Schlussphase machte sich der Kräfteverschleiß bei der HSG negativ bemerkbar.

TSV Alemannia Freiburg-Zähringen – TV Engen 24:21 (11:9). Die Alemannia schöpft nach diesem Sieg im Kellerduell neue Hoffnung auf den Klassenerhalt. "Gegen einen sehr robusten Gegner haben meine Spielerinnen kämpferisch alles gegeben", freute sich nach dem Spiel TSV-Coach Stefan Knupfer. Lisa Deckert (sieben Tore) und die konstant sichere Siebenmeter-Werferin Jana Knupfer zeichneten für den Löwenanteil der Freiburger Tore. Doch auch Torhüterin Sarah Blasek sowie die Feldspielerinnen Anna Hofmann und Romana Muzanic leisteten viel wertvolle Arbeit für die Alemannia.

TuS Steißlingen II – ESV Freiburg 26:29 (13:11). Ein mittleres Ausrufezeichen haben die Freiburgerinnen mit diesem Auswärtssieg im Steißlinger Mindlestal Sportpark gesetzt. Zwar bescherte ihnen eine Schwächephase vor der Pause einen 11:13-Halbzeitrückstand, doch unter dem Strich zeigten die Eisenbahnerinnen beim Favoriten eine Leistung, die ihren Trainer Manuel Majocchi mit Stolz erfüllte. Ein Haar in der Suppe fand er trotzdem: "Unsere Abwehr hat dem Gegner eigentlich zu viele Chancen gewährt." Doch so konnte sich ESV-Torhüterin Jennifer Menner grandios auszeichnen – mindestens ein Dutzend Steißlinger Torchancen entschärfte die Freiburgerin mit tollen Reflexen. Im Angriffsspiel indes demonstrierte ein Freiburger Trio – Luisa Heilemann, Lena Rimpf und Sarah Schultheis – seine Stärken. Gemeinsam erzielten allein diese drei Spielerinnen 24 Tore.

SG Köndringen-Teningen – HSG Mimmenhausen/Mühlhofen 22:22 (14:8). Ein Spiel mit einer spektakulären Dramaturgie, bei der die wieder lange Zeit stark aufspielenden Gastgeberinnen erneut fast alles verspielten. Gegen den enteilten Tabellenführer führte das Team von Trainer Michael Bühler dank der starken Torhüterin Aslihan Yildiz sowie der Effizienz der Leistungsträgerinnen Eva Melnyk, Kathleen Huber und Nadja Spitz überraschend hoch, ehe es doch die Wucht der Torjägerinnen des Spitzenreiters zu spüren bekam. 17 Treffer warfen in der Jahn-Halle allein Nicole Hesse und Lisa Heuken für die HSG. Doch eine 22:20-Führung konnte der Tabellenerste nicht ins Ziel retten, die SG und Bühler freuten sich am Ende sehr über einen unerhofften Punkt.

SG Waldkirch/Denzlingen – SG Hornberg/Lauterbach/Triberg 22:30 (12:16). Die ersatzgeschwächten Gastgeberinnen merkten schon nach einer Viertelstunde, dass sie einen nahezu unbezwingbaren Gegner vor sich hatten. Da führten die Gäste mit 8:5, fortan bauten sie diesen Vorsprung bis zur Schlusssirene souverän aus. Für Sandra Kranz und Co. verschärft sich nun die Situation im Abstiegskampf, während ihre Kontrahentinnen mit der herausragenden Werferin Hebiba Kurz (14 Tore) in der Tabelle den TuS Steißlingen II überflügelten und nun als Tabellenzweite ebendiese Mannschaft zum Spitzenspiel erwarten. Für die von Fabian Strübin trainierten Elztälerinnen indes geht es am kommenden Wochenende zum Kellerduell beim neuen Schlußlicht TV Engen. Eine weitere Niederlage kann sich die SG dort fast nicht mehr leisten.