HANDBALLTORE

voqa/tn

Von Quirin Laun & Toni Nachbar

Di, 10. März 2020

Südbadenliga

SÜDBADENLIGA MÄNNER

HGW Hofweier – SG Köndringen-Teningen II 33:26 (19:13). Eine erwartbare Niederlage musste die zweite Mannschaft der SG Köndringen-Teningen hinnehmen. Beim Tabellendritten HGW Hofweier lag das Team von Robert Korb bereits zur Pause deutlich hinten, auch neun Tore von Sebastian Endres konnten den Spieß in der zweiten Halbzeit nicht mehr umdrehen. Die Teninger Spielgemeinschaft befindet sich auf Platz zwölf weiterhin mitten im Abstiegskampf.

HTV Meißenheim – HSG Freiburg 23:23 (10:12). "Ich bin gespannt, wie die vielen A-Jugendspieler mit der Drucksituation umgehen", hatte HSG-Trainer Max Wachter vor der Partie in Meißenheim gesagt. Und seine Mannschaft konnte sich in einer Partie, bei der es mehrere Führungswechsel gab, am Ende immerhin mit einem Punkt belohnen und bleibt damit in Schlagdistanz zu den Konkurrenten im Abstiegskampf. Dennis Ganter avancierte mit acht Toren zum erfolgreichsten Werfer seines Teams.

TV Herbolzheim – TuS Helmlingen 39:29 (20:11). Wichtiger und klarer Sieg für die Herbolzheimer Aufsteiger. Gegen den Tabellenzehnten sorgten die Spieler von Trainer Mirko Reith bereits in der ersten Hälfte für klare Verhältnisse und ließen im zweiten Durchgang nichts mehr anbrennen. Durch den Erfolg setzten sich die Herbolzheimer von den zuvor punktgleichen Gästen ab.

TuS Oberhausen – HC Hedos Elgersweier 18:19 (6:10). Die Handballer des TuS Oberhausen kommen dem Abstieg immer näher. In letzter Sekunde musste das Team um Kapitän Florian Stern den entscheidenden Gegentreffer hinnehmen. Stern konstatierte: "Abwehr top, Angriff flop - unsere Chancenverwertung war leider nicht ausreichend. Die Luft wird nun immer dünner, es ist jedoch immer noch alles drin."

SÜDBADENLIGA FRAUEN

TS Ottersweier – HSG Freiburg II 30:28 (15:13). Ärgerliche Niederlage für die HSG-Reserve. Denn durch den Sieg der Ottersweierinnen sind diese an der zweiten Freiburger Mannschaft in der Tabelle vorbeigezogen, während das Team von Kathrin Disch auf den zehnten Rang abrutscht. Beste Freiburger Werferin war Johanna Chaumet mit neun Treffern.

LANDESLIGA MÄNNER

TB Kenzingen – SG Schenkenzell/Schiltach 21:18 (9:10). Ein enges und spannendes Spiel zweier guter Landesliga-Teams. Das Kopf-an-Kopf-Rennen dauerte bis zur letzten Spielminute, als die Gastgeber nur mit 19:18 vorn lagen. Mit zwei Toren binnen weniger Sekunden sicherten Dalius Rasikevicius und Christoph Luwdwig den Kenzinger Erfolg.

TV Ehingen – HU Freiburg 31:15 (16:7). Das Spitzenspiel erlebte nur eine Mannschaft in prächtiger Verfassung. Die Ehinger Leistungsträger Filip Galic (acht Tore), Lukasz Stodtko (6) und Julian Küchler (5) bescherten dem Tabellenführer aus Freiburg einen schwarzen Tag. "Die gesamte Mannschaft erlitt an diesem Abend einen Blackout. Es war ein Spiel, bei dem man als Trainer nicht mehrgegensteuern konnte", sagte HU-Trainer Jonas Eble nach der unerwartet hohen Niederlage seiner Mannschaft.

LANDESLIGA FRAUEN

ESV Freiburg – TSV Alemannia Freiburg-Zähringen 27:22 (11:10). Man kommt nicht umhin, Salz in die Wunden der Alemannia zu streuen. Im Derby gegen den ESV warfen Lisa Deckert, Anika Plötze und ihre Mitspielerinnen kämpferisch alles in die Waagschale, um wertvolle Punkte gegen den Abstieg zu holen. Doch es reichte nur, um eine Halbzeit lang die Eisenbahnerinnen in Schach zu halten. Nach der Pause verstanden es vor allem die ESV-Rückraumspielerinnen Lena Rimpf und Judith Stelbrink das Tempo hochzuhalten, während Shooterin Luisa Heilemann sogar von der Linksaußen-Position nicht zu stoppen war.

TV Engen – SG Waldkirch/Denzlingen 26:24 (9:15). Im Abstiegsduell erlitten die Elztälerinnen eine bittere und vor allem überflüssige Niederlage. Denn in der ersten Halbzeit war das Team von Trainer Fabian Strübin die klar bessere Mannschaft: Im Tor glänzte Anna Bertram, die Abwehr der SG funktionierte perfekt, im Angriff spielten die Gäste variabel. Doch während der letzten 20 Minuten brach das Spiel der Gäste wie ein Kartenhaus zusammen: "In der Abwehr hatten wir keine Beweglichkeit mehr, wenn wir vorne den Ball verloren, fanden meine Spielerinnen nicht mehr rechtzeitig in die Defensive zurück", berichtete enttäuscht SC-Coach Strübin.

TB Kenzingen – SG Köndringen-Teningen 24:23 (10:9). Das Derby hat sogar noch ein bisschen mehr gehalten, als es versprochen hatte. "Das war ein gutes Landesliga-Spiel, ich kann meinen Spielerinnen gar nichts vorwerfen", sagte Gästetrainer Michael Bühler nach der unglücklichen Niederlage. "Die Partie war über 60 Minuten spannend. Vor allem die Abwehrreihen aggierten auf beiden Seiten sehr körperbetont", kommentierte seine Kenzinger Kollegin Carina Baab das Match und lobte ihre kreative Spielerin Sölvi Ruder sowie die sichere Siebenmeter-Schützin Astrid Emmenecker. Für die SG war Kathleen Huber mit sieben Toren die erfolgreichste Werferin.

SG Gutach/Wolfach – HSG Freiburg III 2:0 (Absage HSG Freiburg III). Die personelle Situation bei der HSG Freiburg war an diesem Wochenende aufgrund von erkrankten und verletzten Spielerinnen derart angespannt, dass die dritte Mannschaft nicht mehr mit genügend Spielerinnen zum Auswärtspiel in den Schwarzwald fahren konnte. Die kurzfristige Spielabsage wird nun mit einer 0:2-Niederlage für die HSG III am Grünen Tisch geahndet.