Hertha BSC

Hertha-Coach Labbadia fragt bei Ex-Freiburger Schwolow nach

dpa, BZ

Von dpa & BZ-Redaktion

Sa, 19. Dezember 2020 um 11:32 Uhr

SC Freiburg

Vor dem letzten Ligaspiel der Saison fragt Berlins Trainer Bruno Labbadia bei seinem Torhüter nach – schließlich stand Alexander Schwolow lang genug beim SC Freiburg zwischen den Pfosten.

Fußball-Bundesligist Hertha BSC Berlin hat einem Medienbericht zufolge die nächste 20-Millionen-Rate von Investor Lars Windhorst erhalten. Kurzfristig wird die neue Finanzspritze den Hauptstädtern allerdings noch nicht nutzen. In der Auswärtspartie beim SC Freiburg sind Trainer Bruno Labbadia und der aktuelle Hertha-Kader gefragt. Mit Alexander Schwolow – vergangene Saison als Torhüter noch in Diensten der Breisgauer – hat sich der Berliner Coach bezüglich der Stärken und Schwächen des Gegners offenbar ausgetauscht. "Natürlich höre ich bei einem Spieler wie ihm auch mal rein, bevor wir gegen seinen Ex-Club spielen", verriet Labbadia: "Oft können Profis noch gute Hinweise geben, daher tausche ich mich da gerne mit ihnen aus."

"Oft können Profis noch gute Hinweise geben, daher tausche ich mich da gerne mit ihnen aus." Bruno Labbadia

Für seine grundsätzliche Analyse der Freiburger ist der erfahrene Fußballlehrer aber nicht auf fremde Hilfe angewiesen. "Sie machen es gut, sind enger zusammengerückt und haben sich aus einem zwischenzeitlichen Tief befreit", so Labbadia. Er erwarte daher ein offenes, intensives Spiel mit vielen Ballgewinnen und Ballverlusten auf beiden Seiten. Wie eigentlich immer in Freiburg. "Beide Seiten werden sich nichts schenken", ist er sich sicher.

Mit der Leistung seines Teams zuletzt beim 0:0 gegen Mainz zeigte sich Labbadia unzufrieden. "Wir brauchen im Offensivbereich mehr Bewegung und Tiefe als noch gegen Mainz", fordert er. Man müsse zielstrebiger agieren. Die Ansicht verwundert nicht, schließlich hatte die Hertha keinen einzigen Torschuss aufs Gehäuse des Gegners abgegeben.

Berlin will Freiburg in der Tabelle überholen

Pausiert hatte gegen Mainz ein anderer ehemaliger Profi des SC Freiburg: der Tscheche Vladimir Darida. "Ihm hat die Schonung gutgetan", glaubt Labbadia. Gleiches gelte für Peter Pekarik. Ob die beiden in Freiburg in die Berliner Startaufstellung zurückkehren werden, ist dennoch ungewiss. "Das hängt davon ab, wie wir das Spiel taktisch angehen werden." Die Herthaner wollen jedenfalls die Chance nutzen, in der Tabelle die einen Rang besser platzierten Südbadener (11.) zu überholen.