Hütter misst der Partie große Bedeutung zu

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Von dpa

Di, 26. Mai 2020

1. Bundesliga

DER GEGNER: Die Eintracht hat mit Problemen zu kämpfen.

(dpa/dad). Der Corona-Neustart ist für Eintracht Frankfurt gegen die Liga-Topteams aus Gladbach (1:3) und München (2:5) ordentlich misslungen, ein erneutes Europa-Abenteuer kann in dieser Spielzeit wohl nur noch über den Pokal gelingen, wo im Juni erneut ein Gastspiel beim FC Bayern wartet. Für Frankfurt wirkt der Zuschauerausschluss wegen der derzeitigen Pandemie besonders gravierend, die ersten beiden Heim-Geisterspiele gingen mit 0:3 (Europa League gegen Basel) und gegen Gladbach verloren. "Jetzt kommen harte Wochen auf uns zu. Wir müssen gut regenerieren, das Positive aus dem Spiel mitnehmen und das Negative aufarbeiten. Ab Dienstag gilt’s", sagte Mittelfeldspieler Sebastian Rode. Auch Trainer Adi Hütter versuchte, den Ernst der Lage zu verdeutlichen: "Nun treffen wir auf Gegner, mit denen wir uns auf Augenhöhe sehen. Dann müssen wir punkten."

Die Eintracht ist auf Rang 14 abgerutscht. Der Abstand auf den Relegationsrang beträgt nur noch vier Zähler. Hütter ist davon überzeugt, dass sein Team den Klassenerhalt schafft. Er misst dem Match gegen Freiburg besondere Bedeutung zu: "Es ist ein richtungweisendes Spiel. Wir brauchen nichts schönreden."

Gegen die Breisgauer muss Hütter einzig auf Stürmer Goncalo Paciencia (Muskelverletzung) verzichten, Kapitän David Abraham steht wieder zur Verfügung. Ansonsten seien alle Spieler im Training gewesen und "fit für das Spiel", sagte der Österreicher. Hütter gab in der Pressekonferenz am Montag auch sein Urteil zum Sportclub ab: "Freiburg hat gerade gegen Leipzig ein sehr gutes Spiel gemacht. Sie sind sehr laufstark und taktisch diszipliniert. Die Niederlage gegen Bremen hat mich daher etwas überrascht. Trotzdem können sie recht beruhigt aufspielen und werden uns fordern."

Der Anspruch der Hausherren sei es, zu gewinnen. Ein kleiner Aufwärtstrend sei am Samstag in München erkennbar gewesen: "Die Leistung gegen die Bayern war etwas besser als beim Re-Start gegen Mönchengladbach. Wir hatten ein paar gute Phasen. Aber dass bei einer solchen Niederlage natürlich nicht alles gut war, ist uns völlig klar."