Bayerisches Nationalmuseum

Hunde sind die besseren Menschen: Eine Ausstellung in München

Christa Sigg

Von Christa Sigg

Fr, 06. Dezember 2019 um 21:54 Uhr

Kunst

BZ-Plus "Treue Freunde. Hunde und Menschen": Das ist der Titel einer Ausstellung, die im Bayerischen Nationalmuseum zu sehen ist. Und er sagt schon alles.

Darf’s ein Napf mit Glitzersteinchen sein? Und vielleicht noch ein Samthalsband mit goldenen Initialen? Für den besten aller Freunde ist nichts zu teuer und kein Aufwand zu hoch. Ein Hundeleben kann fürstlich ausfallen – etwa als Mops des Grafen Brühl. Johann Joachim Kaendler, der kreativste unter den Meißner Porzellandesignern, musste im Winter 1743 auf Schloss Hubertusburg antanzen, um das vornehm auf einem Kissen thronende Tier "nach dem Leben" zu modellieren. Heinrich von Brühl, der neben August III. mächtigste Mann im Königreich Sachsen, wurde sofort schwach, wenn es um seinen "Mopshund" ging. Und er war damit keineswegs allein.

Zum einen wurden die Vierbeiner mit ihren zu kurz geratenen Schnauzen im 18. Jahrhundert zum Lieblingstier der Adligen und Reichen – auch heute stehen Möpse wieder hoch im Kurs. Zum anderen sind besonders die unnahbaren Zeitgenossen ...

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