Bitte berühren!

Im Badischen Landesmuseum in Karlsruhe wird der Besucher jetzt zum Nutzer

Wulf Rüskamp

Von Wulf Rüskamp

Do, 11. Juli 2019 um 19:44 Uhr

Kunst

BZ-Plus Ein Weltweit bisher einmaliger Versuch, die Distanz zwischen Exponaten und Menschen auf Null zu schrumpfen: Das Badische Landesmuseum in Karlsruhe macht den Besucher zum Nutzer.

Bitte nicht berühren: Mit Schildern, Schutzglas oder Barrieren halten Museen in aller Welt ihr Publikum davon ab, den ausgestellten Objekten zu nahe zu kommen. Nur so konnte das Wort "museal" zum Inbegriff des für immer Aufbewahrten, dem Leben Entrückten werden. Doch damit könnte Schluss sein, wenn das am Badischen Landesmuseum in Karlsruhe entwickelte Projekt der "Expothek" Schule macht. Denn hier darf die Besucherin, der Besucher das Objekt der Neugierde nicht nur ganz aus der Nähe und mit der Lupe in der Hand betrachten, sie und er darf es sogar in die eigenen Hände nehmen. Und damit diese dreidimensionale Erfahrung bleibt, kann dieses Objekt anschließend digitalisiert werden, um es noch lange nach diesem Museumsbuch am heimischen Computer von allen Seiten zu betrachten.

Die Karlsruher "Expothek" ist laut Museumschef Eckart Köhne ein weltweit bisher einmaliger Versuch, die Distanz zwischen kostbaren Museumsstücken und den Menschen auf gleichsam Null zu schrumpfen. Und Köhne muss es wissen, denn er ist zugleich ...

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