Heimkommen

In die Heimat zurückkommen und bleiben

Ulrike Ott

Von Ulrike Ott

Di, 22. Dezember 2020 um 18:45 Uhr

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Anzeige Eine Rückkehr in die Stadt, in der man aufgewachsen ist, ist mehr als Gefühlsduselei: Für Heimatverliebte gibt es in Südbaden auch berufliche Perspektiven.

Der englische Schriftsteller Charles Dickens schrieb einst: ... und ich werde an Weihnachten nach Hause kommen. Wir alle tun das oder sollten es tun. Wir alle kommen heim oder sollten heimkommen. Für eine kurze Rast, je länger desto besser, um Ruhe aufzunehmen und zu geben... Ob alle diejenigen, die in diesen Tagen von irgend einem Ort heimkehren zu Eltern, Geschwistern und alten Freunden (soweit Corona das überhaupt möglich macht) sich diesen Appell zu eigen gemacht haben?

Wohl kaum. Denn für viele Menschen ist eine echte Herzensangelegenheit, die Feiertage zum Treffen mit den Generationen oder mit denen zu nutzen, mit denen man sich eng verbunden fühlt. Wer weit weg von der ursprünglichen Heimat lebt und sich aufmacht nach zuhause, schätzt diese Trips – mehr und mehr mit zunehmendem Alter übrigens. Erstens weil sich das Vertraute richtig gut anfühlt. Die Sicherheit der Familie, die positiven Erinnerungen an Kindheit und Jugend. Zweitens weil die Neugierde draußen in der Welt bereits genügend gestillt werden konnte und drittens: Weil in unserem Fall die südbadische Heimat eine Lebensqualität bietet, die nur schwer zu toppen ist. Nehmen wir nur mal die Freizeit. In dem von der Sonne verwöhnten Landstrich ist die Vielfalt der Landschaften unvergleichbar hoch.

In diesen Monaten lassen sich im Schwarzwald weiße Wintermärchen erleben, während im Rheintal – etwa an Kaiserstuhl und Tuniberg oder im Markgräflerland bald schon die erste zaghafte Blüte einkehrt und den nahenden Frühling verkündet. Wandern mit ohne Schneeschuhe, Radfahren, im Sommer schwimmen in einem der Seen oder Paddeln auf den Altrheinarmen – es gibt kaum etwas, das nicht möglich ist. Und dann ist Südbaden ja auch eine Vorzeigeregion in Sachen Genuss, in denen nicht nur die mehr oder weniger hoch dekorierten Köche Wert auf eine frische, regionale und saisonale Küche legen. Die Wochenmärkte sind fast ein klein wenig üppiger bestückt als anderswo und in den Gaststätten und Straußwirtschaften wird badische Gemütlichkeit gerne mit einem Glas Wein eines der heimischen Winzerbetriebs gepflegt.

Was die Kultur angeht, ist die Spannbreite ebenfalls groß. Museen, Theater Konzerthäuser – nicht nur in Südbaden, sondern auch in der Nordwestschweiz und im Elsass. Die Partnerschaft mit den eidgenössischen und französischen Nachbarn wird gerne und überall gepflegt. Nicht nur im kulturellen, sondern auch in wirtschaftlichen Belangen. Die jeweiligen Universitäten verbindet eine Zusammenarbeit, die auf einen grenzenlosen Wissens- und Forschungsraum setzt. Neben den Hochschulen bieten Schulen und Kindergärten das passende Angebot, um auch Familien die Entscheidungsfindung zu erleichtern.

Eigentlich sind das alles schon Gründe genug, der an Weihnachten neu entdeckten Heimatverliebtheit nachzugeben, aktiv zu erden und seinen Lebensmittelpunkt wieder in die alten Gefilde zu verlegen. Aber es braucht noch mehr und vor allem einen passenden Job. Davon gibt es jedoch reichlich in Südbaden – zahlreiche Firmen verschiedener Branchen und Größen suchen händeringend nach gut ausgebildeten Leuten.

Heimkommen ... je länger, desto besser...hat Charles Dickens damals geschrieben. Zurückkommen und bleiben könnte man aus heutiger Sicht noch hinzufügen. Das ist sicherlich ein guter Plan, den es umzusetzen gilt.
Wer sich jetzt überlegt, nach Südbaden zurück zu kehren, kann sich hier nach den passenden Stellenangeboten umschauen.