Skispringen

Interview mit dem Bundestrainer über das deutsche Team

Andreas Strepenick

Von Andreas Strepenick

Sa, 22. Juli 2017

Skispringen

BZ-INTERVIEW mit Werner Schuster, dem Bundestrainer der deutschen Skispringer, eine Woche vor dem Sommer-Grandprix auf Matten im Hochschwarzwald.

HINTERZARTEN. Bis die Olympischen Winterspiele in Südkorea beginnen, wird noch viel Wasser hinab fließen auf den Keramikspuren der Sommer-Schanzen. Im Anlauf gleiten sie auf einem Wasserfilm zu Tal, die weltbesten Skispringer bei ihrer Sommer-Serie, und stürzen sich dann in die Lüfte, um auf ebenso bewässerten Matten zu landen – auch nächsten Samstag wieder in Hinterzarten. Welche Bedeutung so ein Grandprix hat, wie weit die deutschen Luftkünstler schon sind, wollte BZ-Redakteur Andreas Strepenick von Bundestrainer Werner Schuster wissen.

BZ: Herr Schuster, welchen Stellenwert hat die Sommer-Serie 2017 ein halbes Jahr vor den Spielen in Pyeongchang?
Schuster: Sie ist zunächst eine willkommene Abwechslung im Trainingsalltag. Wir haben die Mattenspringen in den vergangenen Jahren immer wieder dazu genutzt, um zu schauen, wie weit wir sind. Ein Grandprix ist aber auch ein Sprungbrett gerade für junge Athleten, sich Selbstvertrauen zu holen. Andererseits ist die Serie nun doch sehr ausgedehnt. Nicht mehr so kompakt wie früher im Juli und August. Sie zieht sich den ganzen Sommer hindurch, teilweise auch mit weiten Reisen. Ich muss daher ein wenig selektieren. Wir werden nicht alle Wettkämpfe wahrnehmen können.

BZ: Nächste Woche reisen Sie mit Ihrem Team in Bestbesetzung nach Hinterzarten. Danach wollen Sie einen längeren Trainingsblock einschieben.
Schuster: Wir versuchen, eine Balance ...

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