Januar zu warm und zu trocken

dpa

Von dpa

Fr, 31. Januar 2020

Panorama

Vorläufige Bilanz des DWD.

OFFENBACH (dpa). Mit im Schnitt 3,3 Grad gehört der erste Monat in diesem Jahr zu den zehn wärmsten seit Beginn regelmäßiger Wetteraufzeichnungen. Im Januar sei es 3,8 Grad wärmer gewesen als im vieljährigen Mittel, erklärte der Deutsche Wetterdienst (DWD) am Donnerstag. Meist war es sehr mild, den höchsten Wert lieferte der vorläufigen Bilanz zufolge Ohlsbach in Baden-Württemberg am 9. Januar mit 16 Grad. Nur für einige Tage habe es im Süden und in der Mitte Dauerfrost gegeben. Das Minimum sei in Oberstdorf im Allgäu am 20. Januar mit minus 14,7 Grad gemessen worden. Zugleich war es viel zu trocken, wie der DWD erklärte. Zum Soll an Niederschlägen fehlten rund 45 Liter oder 30 Prozent. Die Situation sei bundesweit unterschiedlich gewesen: Während es in Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein und Hamburg mehr regnete als im vieljährigen Mittel, war es im Süden zu wenig – am Oberrhein und im südlichen Baden-Württemberg örtlich nur fünf Liter pro Quadratmeter.