Junge Forscher

Schüler des Lörracher Phaenovum erfolgreich beim Landesentscheid "Jugend forscht"

Patricia Hoffhaus

Von Patricia Hoffhaus

Fr, 26. März 2021 um 12:59 Uhr

Lörrach

Jugendliche vom Phaenovum Schülerforschungszentrum Lörrach-Dreiländereck gewinnen Preise bei Landeswettbewerb "Jugend forscht". Für den Bundesentscheid hat es leider nicht gereicht.

Drei Jungforscher vom Phaenovum Schülerforschungszentrum Lörrach-Dreiländereck haben mit ihren Projekten als Regionalsieger des Schülerwettbewerbs Jugend forscht am Landeswettbewerb erfolgreich teilgenommen. Von Montag bis Mittwoch haben 106 Jungforscherinnen und Jungforscher ihre 69 Projekten virtuell in der Landesrunde in Heilbronn vorgestellt. Alle Projekte aus Lörrach wurden mit Preisen ausgezeichnet, zwei erreichten vordere Platzierungen. Acht Landessieger aus Baden-Württemberg qualifizierten sich für das Bundesfinale Ende Mai. Die Forscherinnen und Forscher aus Lörrach sind jedoch nicht beim Bundeswettbewerb dabei.

Eine App, um Fledermäusen zu helfen

Julian Kehm vom Hans-Thoma Gymnasium erforschte Fledermausarten in Lörrach. Vor der Preisverleihung war er aufgeregt, räumte er ein, doch die Aufregung hat sich gelohnt: Mit seinem Projekt belegt er den zweiten Platz in der Kategorie Biologie. Damit gewann er ein Preisgeld von 200 Euro. Er hat 21 Fledermausarten im Stadtgebiet gefunden, indem er mit einem Ultraschallmikrophon Fledermausrufe aufzeichnete. Zusätzlich entwickelt er eine App, die er an die Bevölkerung weitergeben möchte, um die Lebensbedingungen für Fledermäuse zu verbessern. Zusätzlich gewann er den Sonderpreis für Biodiversität und Naturschutz.

Obwohl der Jungforscher-Wettbewerb dieses Jahr digital abgehalten wurde, hat Julian Kehm sich gut zurechtgefunden: "Manchmal gab es technische Probleme, aber wenn ich die Kamera angemacht habe, hat es sich so angefühlt, als würde ich persönlich vor der Jury vortragen", sagte er. Bei seiner Forschung im Phaenovum Schülerforschungszentrum wurde Julian Kehm von Fachbereichsleiterin Renate Spanke betreut.

Die Futtervorlieben von Blattschneiderameisen

Die Jungforscher Adam Muderris und Carl Gadde, die ebenfalls das Hans-Thoma-Gymnasium besuchen, waren ebenfalls erfolgreich bei der Landesrunde. Im Bereich Physik haben sie den dritten Platz belegt und damit ein Preisgeld in Höhe von 150 Euro gewonnen. Die beiden haben zu ihrem Projekt "Hin und Her – dank Reibung" zwei Räder in entgegengesetzte Richtungen rotieren lassen. Dann legten sie eine Stange auf die Räder, die sich bewegte. Zu dieser Bewegung haben sie eine Gleichung aufgestellt und konnten sie so weiter untersuchen. Sie wurden im Forschungszentrum von Hermann Klein und Pirmin Gohn betreut.

Julia Kernbach und Noah Hohenfeld haben erforscht, ob Blattschneiderameisen ein bestimmtes Futter bevorzugen. Mit ihrem von Christiane Talke-Messerer betreuten Projekt gewannen sie den Sonderpreis in der Kategorie Biologie.