Justizministerium setzt auf weibliche Sprachform

afp

Von afp

Di, 13. Oktober 2020

Deutschland

Das Justizministerium hat einen Gesetzentwurf vorgelegt, der Feministinnen und Feministen freuen dürfte: Statt wie üblich in der männlichen Form zu schreiben, heißt es im Gesetz zum Insolvenzrecht durchweg "Geschäftsführerin", "Verbraucherin" und "Schuldnerin". Das Innenministerium stimmte dem Entwurf nicht zu, denn: Das generische Femininum sei "zur Verwendung für weibliche und männliche Personen bislang sprachlich nicht anerkannt". Möglicherweise gelte das Gesetz dann nur für Frauen.