Kampf gegen Extremismus

afp

Von afp

Sa, 14. November 2020

Ausland

EU einigt sich auf Vorgehen.

Nach den jüngsten Anschlägen in Europa haben die EU-Staaten einen verstärkten Kampf gegen gewaltsamen Extremismus vereinbart. Die EU-Innenminister kündigten nach einer Video-Konferenz am Freitag an, "diesen barbarischen Terror (...) mit allen uns zur Verfügung stehenden Mitteln" zu bekämpfen. Gefordert werden besonders ein besserer Informationsaustausch über Gefährder, mehr Möglichkeiten zur digitalen Beweissicherung und ein stärkerer Kampf gegen Radikalisierung. Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) nannte die Vereinbarungen "ein großartiges Zeichen des Zusammenhalts" und der Solidarität in Europa. Die Mitgliedstaaten zeigten, dass sie "Schulter an Schulter" Terrorismus und gewaltsamen Extremismus bekämpfen wollten.

In Paris wurde derweil an die 130 Todesopfer der islamistischen Anschläge vor fünf Jahren erinnert. Regierungschef Jean Castex und die Pariser Bürgermeisterin Anne Hidalgo legten am Freitag Kränze an den Anschlagsorten nieder.