Raumkonzept

Im Kandertal will man das Wachstum aktiv gestalten

Moritz Lehmann und Regine Ounas-Kräusel

Von Moritz Lehmann & Regine Ounas-Kräusel

Do, 04. Juli 2019 um 15:00 Uhr

Kandern

Siedlung, Landschaft, Verkehr – erste Ergebnisse des Raumkonzepts, das die Entwicklung der Kandertalgemeinden steuern soll, wurden erstmals öffentlich diskutiert.

Für sechs Gemeinden des Kandertals – Kandern, Rümmingen, Wittlingen, Schallbach, Binzen und Malsburg-Marzell – wird derzeit ein Raumkonzept erarbeitet. Anhand dessen wird die künftige, gemeinsame Entwicklung der Gemeinden in den Bereichen Siedlung, Landschaft und Verkehr gesteuert werden soll. Am Dienstagabend wurde ein erster Zwischenstand in der Binzener Gemeindehalle öffentlich vorgestellt.

Die Vorgeschichte
Bei der Kandertalkonferenz im Juli 2015 wurde beschlossen, ein Leitbild für das Kandertal zu erstellen. Zentrale Motivation war damals die Reaktivierung der Kandertalbahn. Im Jahr 2017 wurden erste Schritte unternommen, ein umfassendes Raumkonzept zu erstellen. Im Jahr 2018 haben dann Kandertalgemeinden ihre Zusammenarbeit mit einer Charta besiegelt. Landrätin Marion Dammann, die ebenso wie der gastgebende Binzener Bürgermeister Andreas Schneucker Grußworte sprach, lobte die intensive gemeindeübergreifende Zusammenarbeit ausdrücklich. Den Leitbildprozess begleiten die beiden Planungsbüros Infras (Bern) und HHP (Rottenburg am Neckar).

Die Zielrichtung
Neben den Gemeinderäten der sechs Kandertalgemeinden sind auch der Landkreis, der Regionalverband Hochrhein-Bodensee und das Agglomerationsprogramm Basel am Prozess beteiligt. Die drei letztgenannten Akteure sehen im Kandertal Potenzial, einen Teil des Siedlungsdrucks in der Region aufzunehmen. Deshalb will der Regionalverband Hochrhein-Bodensee das Kandertal als ...

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