Hofschlachtung

Landwirt aus Kandern will Rinder stressfrei töten

Boris Burkhardt

Von Boris Burkhardt

Di, 28. Februar 2017 um 12:38 Uhr

Kandern

Weil er seinen Rindern den Stress beim Schlachten ersparen möchte, hat Thomas Mayer aus Kandern eine mobile Schlachtvorrichtung konstruiert. Den Handel hat er bereits mit im Boot.

Der Kanderner Nebenerwerbslandwirt Thomas Mayer vom Rosshof im Hinteren Böscherzen weiß, wie anstrengend Lobbyarbeit sein kann. Seit vier Jahren setzt er sich für eine praxistaugliche Legalisierung der hofnahen Schlachtung ein. Dies würde den Rindern Stress und Schmerz ersparen und die Fleischqualität verbessern. Im Mai wird Mayer erfahren, ob er erfolgreich war und seine vorgeschlagene Methode in ganz Deutschland Verwendung finden wird.

Das Ziel Mayers, der von Sandra Kopf vom Verein Uria zur Förderung einer neuen Form der Tierhaltung in Balingen unterstützt wird, ist es, Landwirten mit Stallrindern die Schlachtung nach dem gesetzlichen Hygienestandard auf dem eigenen Hof zu ermöglichen. Dies ist hierzulande – ausgenommen dann, wenn das Fleisch zum Eigenbedarf verwendet wird – ...

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