Bürgermeisterwahl Hohberg

Kandidatin Daniela Bühler stellt sich vor

BZ-Redaktion

Von BZ-Redaktion

Mo, 14. Juni 2021 um 18:00 Uhr

Hohberg

Zwei Frauen und zwei Männer treten zur Bürgermeisterwahl am 11. Juli an. Die BZ stellt sie vor. Heute: Daniela Bühler (47). Die Hohbergerin ist Abteilungsleiterin, verheiratet, und hat zwei Kinder.

BZ: Bürgermeisterwahl 2021: Warum Sie – und warum Hohberg?
Bühler: Als Bürgermeisterstellvertreterin und Gemeinderätin weiß ich, um was es in Hohberg geht, ich kenne die Themen und Bedürfnisse. Bürgernähe – ich bin nahbar und ansprechbar: Offene Kommunikation auf Augenhöhe, das macht für mich lebendige, erfolgreiche Kommunalpolitik aus. All meine persönlichen Eigenschaften, beruflichen Erfahrungen mit Führungsverantwortung und meine Lebenserfahrung bringe ich als Fundament für das verantwortungsvolle Amt der Bürgermeisterin mit. Hohberg liegt mir am Herzen: Hier komme ich her, hier bin ich verwurzelt, hier ist meine Heimat und hier will ich etwas bewirken.



BZ:
Die Nahversorgung in der Gemeinde Hohberg...
Bühler:...ist heute noch in allen drei Ortsteilen gut. Wichtig ist hier die Unterstützung der örtlichen Betriebe, Läden und Dienstleister nach dem Motto "Wo man lebt, da kauft man auch". Sehr wichtig wird in Zukunft auch die Versorgung mit Allgemeinärzten in allen drei Ortsteilen sein.


BZ:
Der Klimawandel ist für Hohberg…
Bühler: ...ein wichtiges Thema, dem wir gemeinsam entgegenwirken müssen.
Ich bin überzeugt davon, dass das auch die Mehrheit der Hohbergerinnen und Hohberger möchte. Deshalb werde ich zum Beispiel bei gemeindeeigenen Projekten und neuen Baugebieten immer auf die Nutzung der ganzen Vielfalt erneuerbarer Energien setzen.



BZ:
Bei der Infrastruktur in Hohberg...

Bühler: ...handelt es sich um die Lebensader der Bevölkerung. Der Ausbau und die Unterhaltung der vorhandenen Infrastruktur sind lebensnotwendig. Zur guten Infrastruktur gehören insbesondere die stetige Weiterentwicklung der Verkehrswege, der Strom-, Wasserversorgung, aber auch die gute Internetverbindung und ein bedarfsgerechter öffentlicher Personennahverkehr.


BZ:
Würden Sie zur Bürgermeisterin von Hohberg gewählt, welches Projekt würden Sie zur Chefinnensache machen?

Bühler: Reduzierung des Flächenverbrauchs durch Innenentwicklung vor Außenentwicklung mit Erhalt des dörflichen Charakters und flächensparendes Bauen in Neubaugebieten, Sicherheit auf unseren Straßen und Wegen für alle Verkehrsteilnehmer, breite Bürgerbeteiligung in unterschiedlichsten Formen und die Förderung der ehrenamtlichen Tätigkeiten in Vereinen, in der Senioren- und in der Jugendarbeit.

"Ich würde die Mitarbeitenden fördern und ihre Stärken gezielt einsetzen, um die besten Lösungen zu finden." Daniela Bühler
BZ: Welche Hobbys haben Sie?

Bühler: Ausflüge mit meiner Familie und hoffentlich auch bald wieder mit unseren Freunden. Dazu noch Lesen, Wandern und Gartenarbeit.


BZ:
Was ist Ihr Leibgericht?
Bühler: Maultaschen


BZ:
Was ist Ihr bevorzugtes Urlaubsziel?

Bühler: Immer wieder neue Orte entdecken


BZ:
Was ist Heimat für Sie?
Bühler: Da wo ich mich zu Hause fühle, also Hohberg


BZ:
Ihrem Gast zeigen Sie in Hohberg als erstes... – und was auf keinen Fall?
Bühler:...die Burgruine und den Ausblick von dort, danach machen wir eine Fahrradtour durch die Ortsteile. Hohberg hat keine schlimmen Ecken.


BZ:
Im Fahrstuhl wollen Sie auf keinen Fall steckenbleiben mit...
Bühler: Hunger und Durst


BZ:
Wer ist Ihr Lieblingskünstler/-künstlerin?
Bühler: Meine Tochter Merle


BZ:
Wo sind Sie am ehesten in der Freizeit anzutreffen?
Bühler: Bei Freunden und Festen, als auch bei Veranstaltungen in unseren Ortsteilen.


BZ:
Mit wem würden Sie gern mal dinieren?
Bühler: Mit dem Offenburger Oberbürgermeister Marco Steffens, um ihn von der richtigen Trasse für den Autobahnzubringer Offenburg Süd zu überzeugen.


BZ:
Ihr Idol in jungen Jahren war...
Bühler:...bis heute noch unbekannt.


BZ:
Fit halten Sie sich mit...
Bühler:...meiner Familie, Wandern, Gymnastikangeboten der Turnvereine und Gartenarbeit.


BZ:
Wenn die Corona-Pandemie hoffentlich bald ein Ende hat, dann...
Bühler:...werde ich erstmal wieder unbeschwert mit Freunden, Familie und Nachbarn feiern und freue mich, dass unser aktives Dorfleben wieder aufwacht.


BZ:
Ergänzen Sie: Mein Führungsstil als Bürgermeister wäre...
Bühler: ...ausgewogen, abwägend zwischen den verschiedenen Möglichkeiten. Ich würde die Mitarbeitenden fördern und ihre Stärken gezielt einsetzen, um die besten Lösungen zu finden.