Podiumsdiskussion in Freiburg

Katholische Kirche: tiefe Risse zwischen Anspruch und Tun

Jens Schmitz

Von Jens Schmitz

Fr, 23. Juli 2010 um 20:55 Uhr

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Wie spricht man mit jemandem, der nicht weiß, ob er einem noch glauben kann? Wie mobilisiert man Vertrauen zu einer Leitungsebene, die sich jeder Kontrolle entzieht und seit dem Missbrauchsskandal massiv in Misskredit geriet? Versucht wurde das in Freiburg.

Das Schlusswort bei der Veranstaltung am Donnerstag in der Katholischen Akademie war ehrlich: "Ich habe weiterhin ein ungutes Gefühl hinsichtlich der Bischöfe, ob die sich nicht selbst als Opfer sehen", sagte Stefan Orth, Redakteur bei der "Herder Korrespondenz". "So schmerzhaft die Selbsterkenntnis ist, es kann eigentlich nicht schmerzhafter sein als das, was die Opfer erlebt haben."

Der schmerzhaften Schärfe dieser (und anderer) Formulierungen stellten sich nicht nur die Theologin Johanna Rahner (Bamberg), sondern auch Weihbischof Paul Wehrle und Generalvikar Fridolin Keck. Und glaubwürdigerweise war das Forum ein solches: keine Podiumsveranstaltung und kein Vortrag. Nach ...

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