Keine Gleichgültigkeit gegenüber toten Soldaten

Bärbel Krauß

Von Bärbel Krauß

Di, 28. Juni 2005

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Nach dem Tod zweier Deutscher in Afghanistan muss definiert werden, wann die Bundeswehr im Ausland zum Einsatz kommt.

Die Frage ist zynisch. Sie ist im allgemein ethischen Sinne wohl gar nicht zu beantworten. Und doch darf sie aus Gründen der politischen Moral nicht ungestellt bleiben. In abgemilderter Form heißt sie: Ist es zu rechtfertigen, dass zwei Bundeswehrsoldaten in Afghanistan ihr Leben verloren haben, weil es beim Einsammeln von Waffen und Munition eine Explosion gegeben hat? In der schärfsten Form heißt sie: Hat es sich gelohnt, dass ein Haupt- und ein Oberfeldwebel im Auftrag dieser Republik während eines Auslandseinsatzes das Kostbarste gegeben haben, was sie haben, nämlich ihr Leben?

Als Individuum werden die meisten sich empören, weil sie schon die Frage als unmoralisch empfinden. Sie verwahren sich ...

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