Die Erinnerung wach halten

Milena Hofert

Von Milena Hofert

Mi, 11. Februar 2015

Kenzingen

Eine-Welt-AG des Gymnasiums initiiert weitere Stolpersteine .

KENZINGEN. Den jüngst weltweit begangenen 70. Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz nahm die Eine-Welt-AG des Gymnasiums Kenzingen zum Anlass, am Samstag zwei Stolpersteine von dem Künstler und Bildhauer Gunter Demnig verlegen zu lassen. Diese sollen das Gedenken an die zur Emigration gezwungenen Kenzinger Juden Sophie und Leo Epstein bewahren.

"Die Stolpersteine bringen die Menschen an den Ort zurück, an dem sie lebten und an dem ihnen Unrecht geschah, damit ihre Namen nicht vergessen werden", erklärte der Künstler Gunter Demnig, der mit seinem Projekt bisher mehr als 20 000 Stolpersteine in über 500 Orten in ganz Europa verlegt hat und damit das weltweit größte dezentrale Mahnmal schafft. Ein Mensch werde nämlich erst dann vergessen, wenn sein Name vergessen sei, zitierte Gunter Demnig den Talmud.

Die Auffassung des Künstlers, dass auch abseits der großen ...

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