Berlinale

Festivals schaffen Zugang für Filme aus aller Welt

Heidi Ossenberg

Von Heidi Ossenberg

So, 11. Februar 2018 um 20:25 Uhr

Kino

BZ-Plus Von Donnerstag an ist Berlin wieder für zehn Tage Hauptstadt des Films: Die 68. Berlinale wird eröffnet. Ein Interview mit der Medienkulturwissenschaftlerin Robin Curtis über die Zukunft des Festivals.

BZ: Frau Curtis, Sie haben lange in Berlin gelebt und gearbeitet und kennen die Berlinale von persönlichen Besuchen. Was fasziniert Sie an einem Filmfestival?
Curtis: Die Größe. Es ist fast zu groß. Es gibt so viele Filme, dass man ständig ein schlechtes Gewissen hat, dass man etwas anderes nicht schaut, das gleichzeitig läuft. Nicht nur Filme laufen gleichzeitig; auf der Berlinale laufen mehrere Festivals nebeneinander her. Das ist historisch bedingt. Es gab eine Protestbewegung 1970, wo man gegen die schlechte Qualität der Filme und das Desinteresse an politischen Themen protestiert hat. In der Folge gab es ein Nebenfestival, was dann zu einem Teil der Berlinale geworden ist. Das hieß damals "Das internationale Forum des jungen Films" – das gibt es immer noch und heißt schlicht "Forum". Neben dem jungen Forum gibt es das "Panorama", die "Retrospektive", die Reihe mit den deutschen Filmen, das Kinderfestival. Ich beobachte die Berlinale seit 1987 und habe seither nur eine verpasst.

Für eine Person ist es fast zuviel Arbeit
BZ: Dieter Kosslick verantwortet noch zwei Ausgaben der Berlinale. Im Mai 2019 geht er. Schon seit einigen Monaten gibt es Diskussionen um seine ...

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