Unterstützung

Kitaplätze und die Familienpolitik in Europa

Axel Veiel, Ulrich Krökel, Hannes Gamillscheg, Franz Schmider, Christa Langen-Peduto

Von Axel Veiel, Ulrich Krökel, Hannes Gamillscheg, Franz Schmider & Christa Langen-Peduto

Mi, 06. Juni 2012 um 00:05 Uhr

Liebe & Familie

Seit Monaten gibt es in Deutschland Streit um das Betreuungsgeld, das jetzt im Kabinett verabschiedet wird. Zudem fehlen viele Kitaplätze. Wie sieht die Situation in anderen Ländern aus?

Der Unterstützung von Familien wird in den europäischen Ländern ganz unterschiedliche Bedeutung beigemessen. Während Frankreich und Schweden viel Geld für den Nachwuchs und deren Familien ausgeben, werden in Italien immer mehr Betreuungsangebote eingedampft.
Frankreich
Laut einer Ende Mai erschienenen Studie des Kinderhilfswerks Unicef unterstützt kein Land der Erde Eltern so großzügig wie Frankreich. Der Großteil der Fördermittel kommt der Kinderbetreuung zugute. Anderweit mag als Rabenmutter in Verruf geraten, wer seine Zöglinge in zartem Alter Fremden anvertraut. In Frankreich gilt dies als normal. Ob in der Krippe oder der École maternelle, der französischen Variante des Kindergartens: Ganztagsbetreuung ist die Regel.
Die Vielfalt der Angebote ist beeindruckend. Eine halbe Million vom Staat mitfinanzierte Tagesmütter bieten ihre Dienste an. Es gibt stundenweise buchbare Krippen. Landesweit stehen für 30 Prozent der Kleinkinder Krippenplätze zur Verfügung. So gut Frankreich im EU-Vergleich damit abschneidet, es sind zu wenig. Aktuell fehlen mehr als 300 000 Krippenplätze. Kindergartenplätze gibt es hingegen genug.
Die Preise der Betreuungseinrichtungen richten sich in der Regel nach dem Einkommen der Eltern. Wer eine Tagesmutter beschäftigt, erhält einen Zuschuss von monatlich bis zu 452 Euro. Auch übernimmt ...

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