Mozart

Achterbahn der Gefühle: "Così fan tutte" am Theater Freiburg

Johannes Adam

Von Johannes Adam

Mo, 30. Mai 2016 um 00:00 Uhr

Klassik

Schauspielregisseurin Felicitas Brucker inszeniert ihre erste Opernarbeit und Daniel Carter dirigiert: Wolfgang Amadeus Mozarts Da-Ponte-Oper "Così fan tutte" am Theater Freiburg.

Wer zuletzt lacht, lacht am besten. Am Ende lacht Despina. Eher wie nebenbei, kichernd, höhnisch. Das Spiel, dieses Dramma giocoso (heitere Drama), ist aus und alle Fragen offen. Überhaupt Despina. In der Freiburger Neuinszenierung von Mozarts Da-Ponte-Oper "Così fan tutte" (So machen’s alle) hat die Kammerzofe ihren Beruf verfehlt: Unablässig schießt sie Fotos. Klatschreporterin wäre ein angemessener Job. Aber es geht um einen Treuetest oder, wie es im Untertitel des Zweiakters heißt, um die "Schule der Liebenden". Doch zunächst ist in Sachen Schule nicht viel. Wegen Ferien, Hitzefrei, Lehrermangel? Für ihre erste Opernarbeit hat Schauspielregisseurin Felicitas Brucker im Großen Haus des Theaters ein beträchtliches Bewegungsprogramm als Pflichtpensum verordnet. Wohl, um nur ja keinen Gedanken an Opas Stehoper aufkommen zu lassen. Action, Power: Hauptsache, was fürs ...

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