Oper

"Orpheus und Eurydike" in Freiburg: Wenn Orpheus im Badezimmer trauert

Heinz W. Koch

Von Heinz W. Koch

Mo, 01. Juni 2015

Klassik

Barock im 19. Jahrhundert: Das Freiburger Theater spielt Christoph Willibald Glucks Oper in der Fassung von Hector Berlioz.

Sie ist Carmen. Sie ist die Königin von Saba. Und jetzt ist sie auch Orpheus, der seine Gattin zweimal aus dem Totenreich heimholen darf – der thrakische Sänger, der zum Inbegriff omnipotenten Künstlertums wurde, der singende Dichter schlechthin. Katerina Hebelková ist die Zentralgestalt dieser Freiburger Opernsaison. Die Tschechin durchglüht Leid und Glück des Helden in Christoph Willibald Glucks "Orpheus und Eurydike": ein Mezzosopran, hell, bei aller abendfüllenden Substanz schlank und jung, zu beredtem Ausdruck fähig und mit einigem Glanz begabt. Eine Koloraturfeuerwerkerin ist sie obendrein – obwohl das hier eigentlich gar nicht gefragt sein dürfte, wollte der Opernreformer namens Gluck doch allem Virtuosen-Schnickschnak fortan die kalte Schulter zeigen. Indes, da hat er sich ...

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