Zwischen Feindeshass und Gottesliebe

Karlheinz Schiedel

Von Karlheinz Schiedel

Sa, 01. Juli 2017

Klassik

Die Internationalen Schostakowitsch-Tage in Gohrisch rückten Sofia Gubaidulina und Mieczysław Weinberg ins Zentrum.

Fünf Ur- und deutsche Erstaufführungen an einem einzigen, musikalisch hochintensiven Wochenende – nein, wir befinden uns nicht in Donaueschingen, dem (einstigen) Mekka der Liebhaber zeitgenössischer Tonkunst, sondern im kleinen Kurort Gohrisch im hintersten Winkel Sachsens. Zweimal weilte Dmitri Schostakowitsch im dortigen Gästehaus des DDR-Staatsrats. Während seines ersten Aufenthalts 1960 entstand sein tief persönliches achtes Streichquartett, das einzige Werk, das er außerhalb seines Heimatlandes schuf. Seit 2010 ist dem vielleicht nachklingendsten russischen Komponisten des 20. Jahrhunderts ein Festival gewidmet, das Musikliebhaber aus aller Welt alljährlich in die pastorale Idylle der Sächsischen Schweiz lockt. Die achte Auflage rückte mit Sofia Gubaidulina und Mieczysław Weinberg zwei Komponistenkollegen in den Fokus, deren Lebenslinien sich in besonderer Weise mit der ...

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