Beim Joggen gefilmt

Kölnerin will Voyeur-Aufnahmen strafbar machen

Die Kölnerin Yanni Gentsch wird beim Joggen von hinten gefilmt. Ein Voyeur hat es auf ihren Po abgesehen. Anzeigen kann sie ihn nicht. Das will die Kölnerin ändern - und erfährt breite Unterstützung.  

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Yanni Gentsch will, dass Voyeur-Aufnahmen strafbar sind. Foto: Federico Gambarini/dpa

Quelle: Deutsche Presse-Agentur (dpa).
Die BZ-Redaktion hat diese Meldung nicht redaktionell bearbeitet.

Köln/Düsseldorf (dpa) - Ein Voyeur verfolgt und filmt die Kölnerin Yanni Gentsch (30) beim Joggen und nimmt dabei ihren Po ins Visier. Die Werbetexterin merkt das und stellt ihn zur Rede. Doch als sie ihn anzeigen will, erfährt sie, dass das Verhalten des Mannes nicht strafbar ist. Das will Gentsch nun ändern. 

Bereits mehr als 100.000 Menschen unterstützen sie dabei. Am Montag übergab sie NRW-Justizminister Benjamin Limbach (Grüne) ihre Petition "Voyeur-Aufnahmen strafbar machen". Im November werden die Justizminister darüber beraten, ob deshalb das Strafgesetzbuch geändert werden soll.

© dpa‍-infocom, dpa:250825‍-930‍-952462/1

Schlagworte: Yanni Gentsch, Benjamin Limbach

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