Pressefreiheit

Die türkische Regierung in einem schlechten Licht

Jürgen Gottschlich

Von Jürgen Gottschlich

Di, 29. März 2011

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Verhaftete Journalisten wissen bis heute nicht, was ihnen vorgeworfen wird / Womöglich waren sie zu regierungskritisch.

Die Pressefreiheit wird zum Lackmustest der demokratischen Entwicklung in der Türkei. Seit vor drei Wochen zwei der prominentesten investigativen Journalisten des Landes unter dem Vorwurf verhaftet wurden, sie seien Teil eines ultranationalistischen Netzwerkes, das die Regierung stürzen wollte, wachsen nicht nur bei notorischen Regierungskritikern die Bedenken über den Kurs der Regierung von Tayyip Erdogan.

Die beiden verhafteten Journalisten Ahmet Sik und Nedim Sener sind in der Türkei für ihre aufklärerischen Recherchen bekannt. Beide haben ihren Teil dazu beigetragen, dass die Öffentlichkeit von Putschplänen erfuhr, die ein Teil des Militärs 2003 und 2004 gegen die Regierung Erdogan ...

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