Analyse

Österreichs neue Regierung: Alles halb so schlimm?

Adelheid Wölfl

Von Adelheid Wölfl

Di, 19. Dezember 2017

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BZ-Plus Es gibt ein österreichisches Sprichwort: „Ois hoib so wüd“ – alles halb so schlimm. Es drückt mehr die Hoffnung aus, dass die Dinge nicht schief gehen werden, als es tatsächlich eine Analyse der Lage darstellt.

"Ois hoib so wüd", sagen viele Österreicher auch angesichts der neuen Regierung aus konservativer ÖVP und rechtsnationaler FPÖ. Doch es gibt Grund für Besorgnis.

Tatsächlich sind manche Inhalte des Regierungsprogramms weder empörend, noch falsch. Im Gegenteil: Es gibt auch gute Ideen. Keiner hat etwas dagegen, ineffiziente Staatsstrukturen zu verschlanken oder Schulden abzubauen. An sich positiv ist auch, dass der Ton zwischen den Koalitionspartnern respektvoll ist.

Und dennoch: Diese Koalition hat eine ...

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