Zu wenig Mitleid

Frauke Wolter

Von Frauke Wolter

Di, 04. April 2017

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Die UNO bettelt um mehr Spenden für die Hungernden – doch die Geberländer halten sich zurück.

Es ist die schlimmste Hungerkatastrophe seit dem Zweiten Weltkrieg. Mehr als 20 Millionen Menschen in Somalia, Südsudan, Nigeria und dem Jemen sind vom Tod bedroht. Händeringend bittet die UNO um Geld. Doch noch immer fehlen nahezu 90 Prozent der von ihnen für die Nothilfe veranschlagten Summe. Die Folgen dieses Desinteresses aber werden noch teurer kommen.

Es ist nicht die erste Katastrophe, bei der die Vereinten Nationen betteln müssen. Immer wieder sagen Geberländer Geld zu, das später nur spärlich oder manchmal sogar nicht fließt. Das macht die Hilfe weniger gut planbar, im schlimmsten Fall auch weniger effektiv. Dabei hat die UN-Organisation, auch wenn sie groß und manchmal schwerfällig ist, jede Menge ...

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