Hoffnung auf Macron

Freiburg bittet französische Regierung, Fessenheim abzuschalten

Sebastian Wolfrum

Von Sebastian Wolfrum

Sa, 01. Juli 2017

Kreis Breisgau-Hochschwarzwald

Die Region Freiburg bittet die französische Regierung, das AKW Fessenheim abzuschalten.

BREISGAU-HOCHSCHWARZWALD. Neuer Präsident, neue Hoffnung: Die Region Freiburg wendet sich an die neue französische Regierung, mit dem Anliegen, dass Kernkraftwerk Fessenheim zu schließen. Die Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer setzt auch auf wirtschaftliche Überlegungen des Kraftwerk-Betreibers. Denn in den kommenden Jahren stehen in Fessenheim Prüfungen an. Für eine Betriebserlaubnis müsste davor wohl kräftig investiert werden.

Südbaden hat Angst vor dem Kernkraftwerk in Fessenheim. Die Nachricht ist nicht neu, doch sie bleibt aktuell. Denn in Sachen Schließung tut sich wenig. Daran hat auch die Ankündigung des ehemaligen französischen Präsidenten François Hollande nichts geändert. Der hatte 2012 verlautet, dass das Kraftwerk bis 2016 stillgelegt werden sollte. Jetzt ist Mitte 2017 und das alte und störanfällige Kraftwerk läuft immer noch. In Paris ist mit Emmanuel Macron ein neuer Mann an der Macht. An dessen Umweltminister Nicolas Hulot hat die Region Freiburg jetzt einen Brief verfasst. Die Bitte: "Eine ...

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