Neue Wege mit Senioren-WG

Christine Speckner

Von Christine Speckner

Mo, 13. Oktober 2014

Kreis Emmendingen

Heimgesetz fördert ambulant betreute Wohngemeinschaften und stärkt Heimbewohnerrechte.

EMMENDINGEN. Wie werden wir im Alter leben? Sollen Angehörige uns pflegen oder ziehen wir doch lieber ins Pflegeheim? Bisher gab es keine andere Alternative. Nun bietet das neue Heimgesetz eine Perspektive: die betreute Senioren-WG. Darin sollen bis zu zwölf Menschen unter einem Dach wohnen. Die Pflege übernimmt ein Pflegedienst, den Vertrag schließen Stadt, Gemeinde oder freie Träger wie Caritas, Diakonie, AWO und andere. Aber auch private Träger können mit WG und Pflegedienst einen Vertrag schließen.

Das neue Heimgesetz gilt seit dem 31. Mai 2014. Sein Name ist sperrig: "Gesetz für unterstützende Wohnformen, Teilhabe und Pflege", kurz WTPG. Welche Chancen es älteren Menschen bieten soll, erklärten Rainer Hinderer und SPD-Landtagsabgeordnete Sabine Wölfle in der AWO-Begegnungsstätte in Emmendingen. Hinderer ist Vorsitzender des SPD-Sozialarbeitskreises. Beide haben an dem Gesetz mitgewirkt. Ziel sei es, ambulant betreute WG’s zu fördern, sagte Hinderer. Denn der Pflegebedarf steige. "Bis 2030 haben wir ...

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