Traditionsveranstaltung

Der Festumzug am Sonntag ist das Highlight vom Rossfest in St. Märgen

Wolfgang Scheu

Von Wolfgang Scheu

Di, 13. September 2022 um 08:51 Uhr

St. Märgen

Zum 30. Mal feierte St. Märgen das Rossfest – und das Schwarzwälder Pferd. Den Gesamtsieg sicherte sich am Sonntag die Stute Fiona vom Schmalzenhof in Hofstetten. Und auch das Wetter spielte mit.

Ganze 95 Stuten sind aufgelistet auf der Ergebnisliste des Pferdezuchtverbands Baden Württemberg. Viel Arbeit für die Preisrichter um Zuchtleiter Manfred Weber. Spannend war es bis zum Schluss, als die prämierten Stuten und ihre Besitzer auf den großen Moment warteten. Die Gesamtsiegerstute vom Rossfest 2022 heißt Fiona vom Schmalzenhof von Heinrich Neumaier in Hofstetten, der auch den Ehrenpreis der Gemeinde St. Märgen entgegennehmen durfte. Der Zweite Platz (Reservesiegerin) und der Ehrenpreis der Staatsbrauerei Rothaus ging an Klara von der Züchtergemeinschaft Duffner in Haslach. Der Familienpreis ging an die Familie der Stute Jorett Mariell der ZG Schweighart & Leon aus Kißlegg.

Riesengroß war die Menschenmenge um den Reitplatz bei der Siegerehrung – die Siegerstuten aller Altersklassen trugen die feierliche Schärpe, insgesamt 19 neue Staatsprämien wurden vergeben.

Strahlender Sonnenschein am Sonntag

Nach dem verregneten Samstag hatte Petrus Einsehen mit den Pferdefreunden am Sonntag. Bei der traditionellen Pferdesegnung durch Pfarrer Klemens Armbruster unter den Klängen der Trachtenkapelle St. Märgen-Glashütte und der anschließenden Vorstellung der prächtigen Schwarzwälder Hengste – beritten und vor der Kutsche – lachte die Sonne. Nicht weniger als 63 Themen deckte der Festumzug ab mit vielen Reitern, Gespannen und Fußgruppen. Die Strecke war dicht gesäumt von begeisterten Besuchern am Straßenrand. Die Klänge der Musikkapellen aus St. Märgen-Glashütte, Breitnau, Hinterzarten und St. Peter waren weit zu hören. Die Menschen genossen den festlichen Abschluss des Rossfestes anschließend auf der Festwiese, beim Reitplatz und in der Halle. Insgesamt zeigen sich die hunderten freiwilligen Helfer zufrieden – sie haben etwas geleistet, an das man sich sicher noch lange weit über die Region hinaus erinnern wird.