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afp

Von afp

Do, 17. September 2020

Deutschland

Neue Risikogebiete — Flexiblere Teilzeitarbeit — Durchsuchung in Berlin — BBK-Chef soll gehen

CORONA

Neue Risikogebiete

Die Bundesregierung hat die Städte Wien und Budapest am Mittwochabend zu Corona-Risikogebieten erklärt. Wie das Robert-Koch-Institut (RKI) mitteilte, sind von der Einstufung als Risikogebiet auch weitere Regionen unter anderem in den Niederlanden, Kroatien, Frankreich und der Schweiz betroffen. So gelten nun auch die französische Region Hauts-de-France und die Insel La Réunion als Risikogebiete. In der Schweiz kam der Kanton Freiburg neu hinzu, in den Niederlanden die Provinzen Nordholland und Südholland.

In Kroatien wurden die Gespanschaften Brod-Posavina und Virovitica-Podravina zu Risikogebieten erklärt, ebenso wie die Kreise Neamt und Caras Severin in Rumänien. Auch die Mittelböhmische Region in Tschechien gilt nun als Risikogebiet (weitere Informationen auf der Homepage des RKI).

ELTERNGELD


Flexiblere Teilzeitarbeit

Familien im Elterngeldbezug sollen mehr Freiheiten bei der Gestaltung ihrer Teilzeitarbeit bekommen. Das Bundeskabinett brachte am Mittwoch eine Reform auf den Weg. Mütter und Väter sollen in Zukunft 32 Stunden statt wie bisher 30 Stunden pro Woche arbeiten dürfen, dadurch soll eine Vier-Tage-Woche möglich werden.
LINKSEXTREMISTEN

Durchsuchung in Berlin

Ermittler sind am Mittwoch in Berlin mit Durchsuchungen gegen mutmaßliche Linksextremisten vorgegangen. Der Generalbundesanwalt wirft fünf Verdächtigen die Gründung einer kriminellen Vereinigung vor. Zeitgleich seien in der griechischen Hauptstadt Athen zwei Objekte durchsucht worden, sagte ein Sprecher.

KATASTROPHENSCHUTZ

BBK-Chef soll gehen

Nach den Pannen am ersten bundesweiten Warntag soll der Chef des zuständigen Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK), Christoph Unger, laut Presseberichten seinen Posten räumen. Innenminister Horst Seehofer (CSU) habe die Ablösung beschlossen. Das Ministerium hat das nicht bestätigt.