Anschlussunterbringung

Lahr muss 43 Flüchtlinge in Wohnungen vermitteln

Mark Alexander

Von Mark Alexander

Fr, 20. Januar 2017 um 20:45 Uhr

Lahr

43 Geflüchtete muss die Stadt Lahr in diesem Jahr in Wohnungen unterbringen. Das sind deutlich weniger als zunächst vermutet. Die Stadt setzt dabei auf dezentrale Lösungen im Bestand.

Um Vermietern Sicherheit zu geben, soll die Stadt bei Bedarf selbst als Mieter auftreten. Geplant sind Verträge, die auf zwei Jahre befristet sind. Um die Anschlussunterbringung zu koordinieren, wird eine halbe Personalstelle geschaffen.

Ende 2015 wurden zwei Lahrer Turnhallen zu provisorischen Wohnräumen. Auch in Lahr erreichte die Zahl der Geflüchteten einen Höchststand. Der Ortenaukreis suchte händeringend nach Wohnraum. Mittlerweile hat sich die Situation entspannt, viele Menschen sind in der Unterkunft auf dem Flugplatz untergekommen. Vorläufige Unterbringung nennt sich das, und die dauert maximal zwei Jahre. Somit steht jetzt, im Jahr 2017, die nächste Herausforderung an. Die betrifft die Kommunen direkt. Es geht um die Anschlussunterbringung.

Bürgermeister Guido Schöneboom geht derzeit von 43 Menschen aus, die in ...

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