Mahnung voller Hoffnung

Sebastian Wolfrum

Von Sebastian Wolfrum

Fr, 29. Oktober 2010

Lahr

Gestern Mahnwache in Seelbach für die in den Kosovo abgeschobene Familie Tatari.

SEELBACH. Der Fall der Familie aus Seelbach, die durch eine Abschiebung von vier Familienmitgliedern in den Kosovo getrennt wurde, lässt die Gemeinde nicht zur Ruhe kommen. Anfang der Woche trafen sich Freunde, Verwandte und Bekannte der Familie und haben beschlossen, den Tataris zu helfen. Sie haben einen Unterstützerkreis gegründet, gestern am frühen Abend fand eine erste Mahnwache statt, zu mehr als 60 Menschen kamen, darunter auch Bürgermeister Thomas Schäfe.

"Wir wollen und werden die Abschiebung nicht einfach so hinnehmen", sagt Ellen Janka. Die Jugendbeauftragte der Gemeinde Seelbach ist einer der Menschen, die sich im Unterstützerkreis für die Familie Tatari engagieren. Vier Mitglieder der sechsköpfigen Familie wurden am Donnerstag vergangener Woche in den Kosovo abgeschoben, nur die beiden älteren Kinder durften in Deutschland bleiben (die BZ berichtete). In Teilen der Gemeinde herrscht große Betroffenheit und Wut über die Abschiebung.

Gestern gab es nun die erste sichtbare Aktion. Um 17 Uhr trafen sich mehr als 60 Menschen vor dem Haus der ...

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