Land fördert den Radwegebau

BZ-Redaktion

Von BZ-Redaktion

Di, 12. Mai 2020

Schuttertal

Drei Projekte in der Region.

ORTENAUKREIS (BZ). Das Land steigert den Förderrahmen für den Radwegebau in Städten und Gemeinden deutlich, heißt es in einer Pressemitteilung. Davon profitieren Projekte in der Region in Schuttertal, im Ried und in Ettenheim.

Bauvorhaben im Bereich Rad- und Fußverkehr sind in diesem Jahr mit 58 Millionen Euro in das Landesförderprogramm aufgenommen worden, teilt das Verkehrsministerium mit. 2019 seien es 30 Millionen Euro gewesen, 2018 18 Millionen Euro. "Das ist das bisher größte Förderprogramm für kommunale Rad- und Fußverkehrsinfrastruktur in Baden-Württemberg", erklärt Minister Winfried Hermann, "mit dieser umfangreichen Programmaufnahme heben wir die Radverkehrspolitik in diesem Jahr auf ein neues Niveau."

Eines der größten Projekte in der Region, das gefördert werden soll, ist der Radweg zwischen Dörlinbach und Schweighausen entlang der Landesstraße. Vor wenigen Tagen haben Schuttertals Bürgermeister Carsten Gabbert und Hauptamtsleiter Wolfgang Wölfle die kompletten Planungsunterlagen zur Genehmigung beim Regierungspräsidium Freiburg eingereicht. Sie hoffen nun auf baldiges grünes Licht, um die Arbeiten ausschreiben zu können. Frühestens im Herbst soll der Beginn sein.

Die reinen Baukosten liegen laut Gemeinde bei 1,665 Millionen Euro. Sie und die noch anfallenden Nebenkosten trage das Land. Die Kosten für die Planung übernehme die Gemeinde.

Geförderte Projekte: Bundesstraßen: anstehende Projekte ab 2020: Geh- und Radweg Ettenheim – Altdorf: Lückenschluss auf 100 Meter, Anteil Land: 70 000 Euro; Landesstraßen: anstehende Projekte ab 2020: zweiter Bauabschnitt Radweg Dörlinbach – Schweighausen, Länge 3,5 Kilometer; Radweg Meißenheim – Ichenheim, Länge 2,3 Kilometer