Unfall

Zug prallt in Laufenburg auf Auto – Störungen auf Hochrheinstrecke

Michael Krug, Karl Heidegger

Von Michael Krug & Karl Heidegger

Fr, 13. Dezember 2019 um 22:13 Uhr

Laufenburg

Der Bahnverkehr auf der Hochrheinstrecke war am Freitagabend gestört, nachdem in Laufenburg ein Zug mit einem Auto kollidiert ist. Der Fahrer des Pkw wurde leicht verletzt.

Das Unglück ereignete sich am Freitagabend gegen 21 Uhr am Bahnübergang beim Westbahnhof in Laufenburg. Der Fahrer eines VW Caddy fuhr nach Aussagen der Polizei rückwärts auf den Bahnübergang in der Bahnhofsstraße. Warum er das tat, ist bisher noch nicht bekannt.

Zur gleichen Zeit schlossen sich die Schranken wegen eines herannahenden Zugs. Trotz eingeleiteter Notbremsung erfasste der Interregio den Pkw an dessen vorderen linken Fahrzeugseite und kam kurz danach im Rappensteintunnel zum Stehen.

Alle Fahrgäste des Zuges blieben unverletzt

Der 73-jährige Fahrer des Pkws wurde leicht verletzt, die 43 Fahrgäste im Zug blieben unverletzt. Am Pkw entstand Sachschaden in Höhe von etwa 8.000 Euro, am Zug und an der Schrankenanlage ein Schaden in noch nicht bekannter Höhe. Im Einsatz waren die Freiwillige Feuerwehr Laufenburg mit 23 Mann, ein Berater des THW, eine Rtw-Besatzung, ein Notarzt sowie Kräfte der Bundespolizei und des Polizeireviers Bad Säckingen. Da in Laufenburg gerade Weihnachtsmarkt ist, wurde der Zwischenfall von vielen Menschen wahrgenommen.

Die Hochrheinstrecke war aufgrund des Unfalls zwischen Laufenburg und Murg gesperrt. Inzwischen ist die Strecke wieder freigegeben.