Speerwerfer im Dienste des Vaterlandes

Uwe Schwerer

Von Uwe Schwerer

Do, 11. Mai 2017

Leichtathletik

Bundestrainer Boris Obergföll ist Deutschlands ranghöchster Sportsoldat – und genießt nach dem Karriereende seiner bekannten Frau das ganz normale Familienchaos.

OFFENBURG. Dem militärischen Standard entspricht diese Vorstellung von Pünktlichkeit ganz gewiss nicht: Oberstabsfeldwebel Boris Obergföll kommt 15 Minuten zu spät zum Treffpunkt an der Rüdiger-Hurrle-Leichtathletikhalle. Er lacht und breitet entschuldigend die Arme aus, nachdem er seinen muskulösen Körper aus dem Autositz geschält hat: "Unser Sohn hat gerade noch eine Kiste Apfelsaft abgeräumt. Zu Hause war Chaos."

Boris Obergföll, Bundestrainer der deutschen Speerwerfer und Berufssoldat bei der Bundeswehr-Sportfördergruppe Mainz, steckt wieder mittendrin im Alltag: Am Tag zuvor war er von einem zweiwöchigen Lehrgang mit den besten deutschen Speerwerfern aus Südafrika zurückgekehrt. In einer Stunde kommt sein Schützling Markus Koch zum Training. Zeit für eine kleine Zwischenbilanz. Denn das Leben hat sich im Hause Obergföll verändert. Schließlich hat seine Frau Christina, Speerwurf-Weltmeisterin und zweifache ...

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