Nachlese zu London 2012

Leiter Olympiastützpunkt Freiburg: "Wir müssen in der Schule ansetzen"

Jana Martens und Joachim Röderer

Von Jana Martens & Joachim Röderer

Mi, 15. August 2012 um 19:33 Uhr

Olympische Spiele

Die Olympia-Bilanz Deutschlands ist gut. Mehr nicht. Hans-Ulrich Wiedmann, Leiter des Olympiastützpunktes Freiburg, über notwendige Verbesserungen und die Perspektiven für Sportler aus Südbaden.

BZ: Herr Wiedmann, wie sind Sie mit dem Abschneiden der deutschen Olympiamannschaft in London zufrieden?
Wiedmann: Man muss unterscheiden zwischen unserer regionalen Sicht und der nationalen Perspektive. In beiden Fällen bin ich eigentlich ganz zufrieden. Die Bilanz des Deutschen Olympischen Sportbundes kann sich sehen lassen. Wir haben die Bilanz von Peking übertroffen. Noch mehr Medaillen sind nur zu erreichen, wenn sich bestimmte Dinge im Sport weiterentwickeln. Unsere regionalen Athleten haben sich auch sehr gut präsentiert. Natürlich freut es uns sehr, dass Christina Obergföll und Sabine Spitz ihre Medaillenerfolge wiederholen konnten. Das waren schon tolle Leistungen
"Es gibt nicht die eine Stellschraube, an der man einfach drehen kann."
BZ: Trotzdem gibt es jetzt sportpolitische Diskussionen.Der Obmann im Sportausschuss des Bundestages hat noch in London gesagt, ein "Weiter so" dürfe es nicht geben. Wie könnte nach Ihrer Ansicht die Förderung besser organisiert werden?
Wiedmann: Das Thema Sportförderung ist sehr komplex. Es gibt da nicht eine Stellschraube, an der man nur drehen muss und dann wird alles besser. So einfach ist es nicht. Wenn man die Sportarten differenziert betrachtet, sieht man erhebliche Unterschiede, was den Erfolg und die Zahl der erreichten Medaillen angeht. Deswegen muss man das System jetzt nicht grundsätzlich in Frage stellen. Manche Verbände arbeiten ...

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