Leserbriefe

Veronika Koppenhöfer

Von Veronika Koppenhöfer (Bonndorf)

Mi, 22. Juli 2020

Leserbriefe Hochschwarzwald

GRUNDSCHULE
Die Kinder sollen zusammen bleiben
Zum Artikel "Ärger in der Grundschule" in der BZ vom 17. Juli
Jahrelange, gute Kooperation zwischen Kindergarten und Grundschule war bisher ein fester Bestandteil unserer Kindergartenarbeit in Dittishausen. In dieser Zeit gab es nie eine Trennung der künftigen Erstklässler. Dementsprechend wurden sie auch immer im letzten Kindergartenjahr mit dem Focus "Wir kommen gemeinsam in eine Klasse" darauf vorbereitet. Nun sollen diese Kinder plötzlich aufgeteilt werden. Eine sehr frühzeitige Information, wie es heißt, erfolgte während des Notbetriebes des Kindergartens zu Corona. Dazu kam der Wechsel der Kindergartenleitung und die eingeschränkten Kontakte die durch Corona bedingt waren. "Ein guter Start, sowie eine gute Landung in die Schule", wie es Frau Meder wichtig ist, erreicht man aber nicht, wenn man eine feste, seit drei Jahren bestehende Gruppe, auseinanderspaltet. Eine harmonische Kindergruppe sowie eine gut funktionierende Elterngruppe wird auseinandergerissen. Genau so wenig ist es keine pädagogische Begründung, dass mit der Trennung von sechs Vorschülern des Ortsteils die Klassen ausgewogen aufgeteilt werden sollen. Dabei den Eltern dann noch die Einteilung selber zu überlassen, ist kein Kompromiss, sondern führt nur noch zu mehr Ärger und Verdruss. "Einige böse Worte" die im Artikel erwähnt werden, sind uns fremd. Sowohl der Kindergarten, als auch die Eltern haben stets sachlich argumentiert und dies ausschließlich zum Wohle der Kinder. Die Lösung dieses Problems, kann nur sein: Alle sechs Kinder bleiben zusammen. Veronika Koppenhöfer, Bonndorfund Conny Wölfle, Rötenbach



WELTCUP

Besser wird es nicht
Zum Artikel : "Weiter wintersportliche Höchstleistungen am Höchsten" vom 16. Juli und Leserbrief "Gemeinderat setzt falsches Signal" vom 21. Juli.

Wenn nun der Inhaber des größten, in Feldberg ansässigen, Tourismusbetriebs die knappe Entscheidung für zwei Weltcups in 2021 des Feldberger Gemeinderats als eklatante Fehlentscheidung entlarvt, sollte das zum Nachdenken anregen. Er führt genau die identischen Argumente auf, welche von den Gegnern des Entscheids auch formuliert wurden. Als Bürger kann ich die Bedenken gegen die Durchführung der Weltcups in der Saison 2021 mehr als nachvollziehen. Sie stehen im krassen Gegensatz zur prekären Haushaltslage der Gemeinde Feldberg. Für den Bürger regiert der Rotstift, Gebühren werden in naher Zukunft erhöht, die Ski Spaßfraktion bedient sich aber generös aus dem Haushaltstopf und begründet das mit nicht belegbarem Nutzen für die Regio und "weil es so schön ist". Die sechs Befürworter der Weltcups, angeführt von Gemeinderat Wirbser Junior, sollten sich in Zukunft gut überlegen, ob sie für die Gemeinschaft der Bürger gewählt sind, oder für ein kleines Klientelpublikum, welches für sich in Anspruch nimmt, die Geschicke der Gemeinde zu lenken. Was aus dieser Politik entstanden ist, ist im, nur noch auf Schätzungen, positiven Annahmen und heftigen Kürzungen basierenden Haushalt 2020, gut nach zu lesen. Dieser ist aus selbigem Grund nur noch mit einem dunkelblauen Auge genehmigungsfähig. Und..., besser wird es nicht! Michael Schäfer, Feldberg