Leserbriefe

Thomas Staub, Freiburg

Von Thomas Staub & Freiburg

Mi, 05. Mai 2021

Vogtsburg

AUTOVERKEHR IN BREISACH
Die Lärmbelästigung ist unerträglich
Zum Artikel "Tempo 30 ist vielen zu langsam" in der Badischen Zeitung vom Montag, 19. April, erreichte uns folgende Leserzuschrift:
Für uns als Anwohner der Straße Neuer Weg in Breisach ist es nicht nachvollziehbar, dass so intensive Geschwindigkeitsmessungen in der Josef-Bueb-Straße vorgenommen werden. Hier ist kein Wohngebiet, es gibt leere Parkplätze für Wohnmobile, einen kaum frequentierten Spielplatz und einen Minigolfplatz – sind sie geöffnet in der Corona-Pandemie?

Trotz Messungen im Neuen Weg werden die erlaubten 30 Kilometer pro Stunde nur von wenigen Fahrzeugen wahrgenommen, da entsprechende Hinweisschilder fehlten. Die Lärmbelästigung ist unerträglich. Die Beschilderung in Ihringen oder anderen Gemeinden sollte beispielgebend für den Neuen Weg in Breisach sein. Michèle Ganz, Breisach



NATURSCHUTZ AM KAISERSTUHL
Tourenfahren ist praktisch unmöglich
Zum Artikel "In geordneten Bahnen durch die Natur" in der Badischen Zeitung vom Mittwoch, 28. April, erreichte uns folgende Leserzuschrift:
Gott sei Dank bin ich als Mountainbiker eher selten am Kaiserstuhl unterwegs und bin von dem Betretungsverbot der Naturschutzgebiete nicht direkt betroffen. Die Entscheidung macht Tourenfahren am Kaiserstuhl praktisch unmöglich. Daher würde es mich schon sehr interessieren, warum Fahrradfahrer pauschal verbannt werden, Wanderer aber weiterhin vollen Zugang erhalten.

Warum gibt es diese Diskriminierung gegenüber Radfahrern? Liegt das vielleicht am beteiligten Personenkreis aus Naturschutzbehörde und Schwarzwaldverein? Haben die Herren hier einfach die Gunst der Stunde ergriffen und die nicht anwesende Interessenvertretung der Radfahrer ausgenutzt, um diese ungeliebte Klientel weiträumig zu verbannen? Vom Schwarzwaldverein erwarte ich kein Augenmaß, vom Regierungspräsidium in Freiburg allerdings schon. Vor solchen Entscheidungen gehören alle betroffenen Parteien an einen Tisch mit dem Ziel, einen Kompromiss zu erarbeiten. Sonst leidet am Ende die Akzeptanz solcher Entscheidungen.