Leserbriefe

BZ-Redaktion

Von BZ-Redaktion

Fr, 11. Oktober 2019

Bad Krozingen

HOLZOBJEKT IN STAUFEN
Als Toilettenhäuschen wäre "Orbi" gut geeignet
Zum Beitrag über das künstlerische Holzobjekt "Orbi" am Fuß des Staufener Schlossberges (BZ vom 1. Oktober) schreibt ein Leser: :
Na, mit den Künstlern ist das so eine Sache. Vor Jahren hatten wir in unserem Kurpark eine erhöhte Sitzbank als "Kunstwerk". Ich hatte sie als Bank von England beziehungsweise als Liebesbank für begabte Kletterer bezeichnet. Viel zu lange war diese als "Kunstwerk" in unserem schönen Kurpark. Und nun das neue "Kunstwerk" in Staufen. Meine Empfehlung: Es um etwas drei Meter zu kürzen, dann könnte man es gut als Toilettenhäuschen benutzen (dann bitte ohne Gebühren). Und die vier (Kunst-)löcher noch ein wenig vergrößern, damit man besser hinein schauen kann. Natürlich nur um zu sehen, ob sie vielleicht frei ist. Oh arme Kunst, oh armes Deutschland.

Günter Rogge, Bad Krozingen



FRIEDHOFSGEBÜHREN

In Bad Krozingen leben nicht nur Millionäre
Zum Bericht über die vom Gemeinderat beschlossene, teilweise drastische Erhöhung der Bestattungsgebühren der Stadt Bad Krozingen (BZ vom 9. Oktober) erreichte uns folgender Leserbrief:

Es ist immer wieder erstaunlich, mit welcher Argumentation die Stadt Bad Krozingen Gebühren erhöht. Wenn bekannt ist, dass die Gebührensätze für die Bestattung seit Jahren zu niedrig angesetzt sind, stellt sich die Frage warum wird erst jetzt darauf reagiert? Betrachtet man die neuen Gebührensätze, so ist es schon etwas besonderes in Bad Krozingen zu sterben und bestattet zu werden, denn im Vergleich zu umliegenden Städten ist Bad Krozingen Spitzenreiter in den Gebühren, wie in ihrem Artikel nachzulesen ist. Eine Frechheit ist die Aussage des Fraktionsvorsitzenden der FDP, Herrn Nopper, dass 500 bis 1000 Euro Mehrkosten für die Hinterbliebenen wohl kein Problem sind. Es stellt sich für mich die Frage, warum immer noch sehr viele Mitbürger die Krozinger Tafel in Anspruch nehmen müssen, wenn Mehrkosten für eine Bestattung größer als 1000 Euro kein Problem sind? Nur zur Info von Herrn Nopper, in Bad Krozingen leben nicht nur Millionäre, die Mehrzahl sind Normalverdiener und Rentner. Ich hoffe, dass dieser Personenkreis, das bei der nächste Wahl zum Ausdruck bringt!

Horst Lorenz, Bad Krozingen

ZUSAMMEN SIND WIR HEIMAT

Der Beitrag der Kirchen kam zu kurz
Zur Berichterstattung über das große Bad Krozinger Integrationsfest "Zusammen sind wir Heimat" (BZ vom 23.und 24. September) meint eine Leserin:
Mit Wohlwollen las ich die Berichte über die Aktion "Zusammen sind wir Heimat". Mit Befremden habe ich aber festgestellt, dass ein Aspekt überhaupt nicht erwähnt wurde, nämlich die Beteiligung der Kirchen. Für uns Mitwirkende war die positive Resonanz auf den ökumenischen Gottesdienst zur Eröffnung auf dem Lammplatz sehr erfreulich. Hier zeigte sich, wie Ökumene vor Ort gelebt werden kann. Das Thema: "Suchet der Stadt Bestes" aus Jeremias 29, 4-14, fand ich zwar ohne Kommentar auf einem Foto von Ihnen. aber die Impulse darüber von Rolf Kruse (Evangelische Kirche), Reiner Bruns (Freie Christengemeinde) und Peter v. Zedtwitz (Katholische Kirche) waren sehr beeindruckend haben nachhaltigen Eindruck gemacht und wären eines Berichts würdig. Der Gottesdienst war übrigens sehr gut besucht und bis heute werden wir auf den gelungenen Beitrag der Kirchen angesprochen.
Renate Grotz, Bad Krozing-Tunsel