Leserbriefe

Barbara Schütt

Von Barbara Schütt (Freiburg)

Di, 30. Juni 2020

St. Blasien

HERDENSCHUTZHUNDE

"Endlich fängt man auch hierzulande an"
Zum Artikel "Vierbeinige Leibwächter", BZ vom Samstag, 6. Juni, erreichte uns folgende Leserzuschrift:
Endlich! Endlich fängt man auch hierzulande an, mit Herdenschutzhunden zu arbeiten! Sehr gut! Zu wünschen ist, dass sich noch viel mehr Viehhalter für diese Tiere entscheiden! Dazu gehört allerdings, dass sie sich fortbilden lassen in Aufzucht und Ausbildung. Denn diese Hunde beschützen alles, womit sie als Welpe aufgewachsen sind: Schafe, Ziegen, Kühe und sogar Hühner. In den Pyrenäen, Cevennen, Picos de Europa, Abruzzen und selbst in der Touristenregion Provence kann man schon seit Jahrzehnten die Effektivität dieser Schutzhunde beobachten. Stabile Weidezäune unter Strom (nicht diese wackeligen Drähtchen an Plastikstöckchen!) halten die Hunde bei der Herde drinnen und die Wölfe draußen. Nun müssen nur noch unsere Geißen und Kühe ihre Hörner wieder behalten dürfen, damit sind sie nämlich ganz schön wehrhaft! Wenn man sich dazu entschließen könnte (was natürlich Zeit, Geld und Mühe kostet und den Willen dazu voraussetzt), dürften Wolfsrisse – wenn überhaupt – äußerst selten sein. Ein Hoch auf alle Bauern, die jetzt Neues wagen und den anderen zeigen, dass es auch anders geht.Barbara Schütt, Freiburg