Leserbriefe

Peter Doerr (Bad Säckingen)

Von Peter Doerr (Bad Säckingen)

Mo, 29. März 2021

Bad Säckingen

ES GIBT WICHTIGERE DINGE

Spenden statt Ausgaben für SÄK-Kennzeichen
Zu den Leserbriefen von Thomas Weth am 24. März und Rainer A. Buess am 25. März zum Thema SÄK-Kennzeichen
Sehr geehrte Herren Wetz und Buess, haben Sie wirklich keine anderen Sorgen? Sie sind zu beneiden oder zu bedauern. Ich weiß es ehrlich gesagt nicht. Die Diskussion um das SÄK-Kennzeichen finde ich absolut lächerlich, kindisch und weit ab jeder Realität. Gerade in dieser nicht einfachen Zeit. Ich finde den Aufwand, um wieder das SÄK am Auto anbringen zu können, seitens der Stadt nicht nachvollziehbar. Da gibt es weitaus wichtigere Dinge zu erledigen. Zum Beispiel rasende und unberechtigt fahrende Autofahrer in der Rheinbadstraße. Das scheint die Stadt wenig zu interessieren. Da passiert überhaupt nichts, obwohl wir Anwohner auf den Missstand immer wieder hinweisen.

Ihnen geht das Herz auf, Herr Buess, wenn Sie mit einem SÄK herumfahren können. Ja, wie schön für Sie. Ich dachte, wir denken global und wollen mehr zusammenrücken. Über den Tellerrand hinaus schauen stelle ich mir anders vor. Zudem darf ich fragen als zugezogener (komme aus Freiburg). Murg-Niederhof ist nicht Bad Säckingen, oder? Unter einem alten Säckingemer stelle ich mir einen Bürger, hier in der Stadt lebend, vor.

Dass die städtischen Autos mit SÄK ausgestattet sind, finde ich in Ordnung. Weiteren Aufwand von Privatpersonen kann ich nicht nachvollziehen. Da wäre mir das Geld zu schade. Mein Vorschlag. Statt 35/40 Euro und mehr für das SÄK auszugeben, spenden Sie das Geld an eine soziale Einrichtung. Oder Welthungerhilfe. Im Sudan und anderen Ländern verhungern täglich tausende Kinder. Das wäre um ein Vielfaches sinnvoller, finde ich.

Peter Doerr, Bad Säckingen