Lieber zwei Kleine als ein Großes ?

Andrea Gallien

Von Andrea Gallien

Di, 15. Mai 2012

Au

Bund für Umwelt- und Naturschutz schlägt für den Hochwasserschutz im Hexental zwei Alternativstandorte zum Becken "Enge" vor .

HEXENTAL. Der Hochwasserschutz wird im Hexental derzeit heftig diskutiert. Wie mehrfach berichtet und im Rahmen einer Bürgerinfoveranstaltung auch vorgestellt, bietet sich aus wassertechnischer Sicht als Standort eines Rückhaltebeckens vor allem der Standort "Enge" am Schützenhaus in Au an. Sowohl die in Au gebildete Bürgerinitiative als auch der Regionalverband Südlicher Oberrhein des Bundes für Umwelt- und Naturschutz (Bund) und die Bund-Bezirksgruppe Schönberg favorisieren eine andere Lösung.

Sie wünschen sich statt eines großen Beckens "Enge" eine kombinierte Lösung zweier kleinerer Rückhaltebecken, und zwar südlich der Zufahrt zur Klinik Stöckenhöfe in Wittnau und im Heimbachtal in Au. "Wir sind der Meinung, dass eine solche Lösung deutlich umwelt- und landschaftsverträglicher wäre als ein Enge-Becken, so dass Mehrkosten bei Abwägung aller Aspekte und Interessen im Sinne des Gemeinwohles gerechtfertigt wären", schreiben die BUND-Vertreter Frank Baum und Dieter Kügele in der Stellungnahme.

Durch die Kombination beider Becken könne die bei einem so genannten 50-jährigen Hochwasser geforderte maximale Abflussmenge von neun ...

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